Petition gegen Indizierung gestartet

(ichbingamer) Das Portal „Ich bin Gamer“ hat eine Petition gestartet, mit der unter anderem die Abschaffung der Indizierung gefordert wird. Die Verdrängung bestimmter Medien aus der öffentlichen Wahrnehmung würde Eltern in einer falschen Sicherheit wiegen, sowie Interessierten die legale Auseinandersetzung mit Inhalten, die sich ohnehin explizit an Erwachsene richten, erschweren. Zu den Erstzeichnern gehören der „Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler“ (vdvc), der „Pirate Gaming e.V.“ und die „Jungen Piraten“ (JuPis). Die offenbar unverbindliche Petition kann hier gezeichnet werden:

Zur Petition

(Dank an Pirat72.)

39 Gedanken zu “Petition gegen Indizierung gestartet

  1. Danke für die Benachrichtigung, *unerzeichnet*
    Die erste „richtige“ Unterzeichnung war heute morgen um 7.52 Uhr.
    Jetzt (14:16)73 Unterzeichner. Scheint bis jetzt gut zu laufen ;)
    Hoffentlich wird es was, so unwahrscheinlich es auch ist.

    LG,
    MrMansion

  2. Leider wieder so eine überhastete unüberlegte Petion :-( Sowas sollte man, wenn es was bringen sollte, lange planen, mit den entsprechenden Verbänden zusammenarbeiten (Musik-, Film, Videospielbranche, etc.), Fachzeitschriften im vorraus informieren…. Habe zwar auch unterzeichnet, hege aber auch große Zweifel obs was bringt.

  3. @Herr Ingenieur
    .
    Meine Meinung. Bzw. ich weiß gar nicht, inwieweit die inländischen Unernehmen ein Interesse daran hätten die Indidizierung zu kippen (Crytek mal ausgenommen).

  4. @Herr Ingenieur: „Fachzeitschriften im vorraus informieren“
    Das Thema hatten wir mal ist vermutlich auf der ToDo Liste…
    Ansonsten ist fraglich wann zB GameStar von der Aktion erfährt.

    Happy Coding.

  5. schlechts argument. die vergleichen indizierung mit einem verbot. indizierte spiele können sich erwachsene in fachgeschäften kaufen. aber natürlich haben sie recht, dass indizierung ein falsches signal an die eltern ist. es ist blödsinn, das spiele die ab 18 nochmal zensiert werden. aber das hört sich irgendwie an, als sei ihr der jugendschutz egal und in spielen durfte alles erlaubt sein, da es ja die gesellschaft wiederspiegelt.
    vorallem ist das ein gefundenes fressen für das aaw, die das so nichtstellen könnten.

  6. Erinnert sich noch jemand an die Counter-Strike Petition? Damals sammelte GameStar um die 60.000 Unterschriften. Dies ging aber auch nur weil sie ihre Aktion unheimlich puschten (auf der Homepage sowie in der Printausgabe). Auch wenn das eine oder andere Magazin von der Aktion berichten sollte, so werden sicherlich nicht so viele Unterschriften wie damals zusammen kommen. Man müsste die Zeitschriften einbinden, damit sie es sowohl im Heft als auch online bringen. Außerdem wäre es wichtig den Film- und Musikbereich mit einzubeziehen. Die leiden noch mehr unter den Indizierungen als wir Spieler. Oder weiß hier jemand aus dem Stehgreif wo man die neusten indizierten Lieder legal kaufen kann?
    Das die Videospielbranche möglicherweise kein Interesse an der Petition hat, liegt wohl daran das sie immer noch genug zensierte Software verkaufen. So rentiert es sich für sie nicht sich hier zu engagieren. Erst wenn der (mündige) Kunde den Schrott im Regal verschimmeln lässt (wie damals bei Soldier of Fortune 2), dann wachen die Publisher auf.
    Klasse wäre es zudem noch wenn andere Jungendorganisation (Jungliberale, Junge Union, etc.) die Petition mittragen würden, dann würde auch von der Basis her ein gewisser Druck auch die Politiker entstehen.
    Mir ist schon klar das das alles kaum zu bewerktellen ist und wenn doch, dann wäre es sicherlich eine Mammutaufgabe aber sonst wird sich halt nichts ändern.

  7. Edit: Möglicherweise hat sich die Sache mit den Indizierungen ab der nächsten Genaration erledigt. Wenn die Spiele online vertrieben werden, dann kann mit einem geringen Aufwand (siehe Premiere bzw. Sky mit ihrem Bluemovie Angebot) auch indizierte Software vertrieben werden. Da Premieres Jugendschutz staatlich anerkannt ist und Pornos wie indizierte Medien behandelt werden, dürfte es für Microsoft, Sony und Nintendo möglich sein ein ähnliches Jugendschutzsystem einzuführen.

  8. Selbst wenn man versuchen würde die Industrie und Fachmagazine stärker einzubinden würde es nichts mit denen werden da die Industrie und die Fachmagazine Faul und Zahnlos sind, es liegt an uns *Konsumenten etwas zu ändern.

  9. Auch wenn einige zweifel haben,es ist besser als die Hände in den s

    Schoss zu legen.indizierung bedeutet ja nciht nur das damit nicht geworben werden darf.Es bedeutet auch das wir als erwachsene in deutschland von DLCs ausgeschlossen werden,die es dann zu den indizierten Spielen gibt.

  10. Und die meisten Händler bieten solche Games auch gar nicht erst an und Fachgeschäfte sind sehr sehr selten geworden die das doch noch tun und daher haben viele Leute solche Läden nicht in ihrer Nähe, desweiteren treiben die Indizierungen die Preise oft hoch (wenn man direkt aus den Ausland bestellt ist das natürlich anders aber daüfr braucht es fast immer eine Kreditkarte und natürlich Internet und beide Dinge hat nicht jeder zur Verfügung) und wecken Begehrlichkeiten bei den Kindern und Jugendlichen.

  11. Gamestar & Co berichten doch so gut wie nie über die Arbeit anderer.
    Habe z.B. dort keine News vernehmen dürfen, als der VDVC ein Statement zur der jüngsten Abfuhr des AAW gegeben hat.

  12. Stand: 445
    Man sollte mal es auf andere Foren verbrieten! GS hat jetzt einen Thread im Forum.
    Hat einer einen Schnittberichte Account? Und kann dort ins Forum posten oder die Newsschreiber dort kontaktieren? Von Seiten der Filmfreunde könnten wir sicher Hilfe bekommen.

    Happy Coding.

  13. Das Anliegen ist ja schön und gut, aber hätte man es dann nicht lieber gleich offiziel auf der dafür vorgesehenen Seite der Bundesregierung erstellen können?

  14. @mw-snake,
    wo die leute schiss haben im falle eines verbotes im knast zu landen?
    ist zwar unsinnig, aber leider gibt es viele leute die angst haben sich dort zu registrieren wo name und anschrift gespeichert werden und anschließend gegen einen selbst angewendet werden könnten.
    das denken ja leider viele.
    .
    wenn die existenz dieser petition mehr verbreitung finden würde, dann könnten es auch mehr unterzeichner sein.
    ich weiss von dieser petition bisher nur von der website des vdvc´s.
    ich frage mich jedes mal, wieso gamesmagazine, die ja viele leute kaufen bzw. auf deren website rumwuseln, über solche dinge wie petitionen entweder gar nicht oder erst sehr spät darüber berichten.
    es ist normalerweise ihre journalistische pflicht darüber zu berichten, zumal es ja auch hier um das thema videospiele geht.

  15. @Booomboy
    Wenn man daran denkt wie schnell die Medien letztes eingeschaltet wurden und es wieder hieß: SPIELE SIND BÖSE UND IHRE ANWENDER SO WIESO!!! Kann man verstehen das nicht jeder möchte das sein namen verbreitet wird, es könnte sein das Verwandte, freudne, Nachbarn oder der ARBEITGEBER Wind davon bekommen was für ein schmutziges und verwerfliches Hobby man betreibt, es ist ja immerhin so schlimm wie Kinderpornografie, das sagen ja die Politiker und Medienvertreter und Spiele sind ja auch viel schlimmer als Körperliche Züchtigung das sagen die Wissenschaftler und dann muß es ja so sein und stimmen oder?

    Die einzige Pflicht die die Magazine heute noch haben ist das abkassieren, und sich ab und an moralisch empört zu tun über diverse Spieleinhalte und deshalb lese ich nur noch sehr wenige Magazine.

  16. @doktor Trask,
    was wollen die Arbeitgeber tun?
    Dich kündigen?
    Soll´n sie es mal versuchen, sie werden nämlich ganz schnell feststellen das das Gesetz und vorallem das die Gerichte es nämlich sehr anders sehen und whop-di-woo gibt es ganz schnell schlechte Schlagzeilen für den jeweiligen Betrieb.
    Wir wissen doch wie sehr das Image von Lidl und KiK leiden, aufgrund der Mitarbeiter-Spionage und Lohndrückerei.
    Die Familien werden das sicher anders sehen, es sei denn, es sind von grundauf gestörte Familien.
    Tja und Freunde…
    Sorry, aber wenn sich jemand „Freund“ nennt sollte dieser über diese „Berichtserstattung“ von Bild & Co. stehen ansonsten ist diese Person kein Freund, ganz ehrlich.
    Ein Freund kennt eine Person besser als ein Journalist der sich irgendwas aus den Fingern saugt und daher sollte eben diese Person doch wohl mehr über das wissen was schlecht geredet wird, zumal es sich dann ja um etwas handelt was ein Freund als Hobby bezeichnet.
    Ich bin da ganz ehrlich und rigoros: wenn ein Freund von mir mich als Kinderschänder oder potenziellen Amokläufer sieht, weil er den Dreck aus der Presse eher glaubt als mir, obwohl wir seid Jahren befreundet sind und er mich besser kennen sollte, dann ist er kein Freund, sondern ein heuchlerisches Arschloch was einen Beinbruch verdient hat.

  17. @B.
    Rauswerfen nicht aber das Leben sehr schwer machen (*Vieraugengespräche* die sehr unangenehm sein können gibt es da schnell einmal etc.), du weißt doch wie Arbeitnehmer Heutzutage teils behandelt werden.

    Viele Familien sind tatsächlich nicht so ganz in Ordnung, wieviele Familien zbsp. wissen den noch von den Vorlieben und Abneigungen ihrer Angehörigen, was sie so treiben Tagsüber/Abends, wer ihre Freunde sind, die sich allgemein für einander interessieren etc. da gibt es noch kaum welche, es gibt genug Eltern die die Geburtstage ihrer eigenen Kinder vergessen(Ich kenne viele solcher Familien).

    Die meisten deiner Freunde würden es dir nie ins Gesicht sagen was sie über dich wirklich denken (Habe da so meine Erfahrungen gesammelt und auch bei vielen anderen Leuten gleiches beobachten können) sondern reden über dich wenn du nicht daneben stehst.

    Die meisten Menschen sind Holzköpfe, das ist leider ein Fakt wenn auch ein trauig-ärgerlicher Fakt.

  18. @Doktor Trask,
    wer sich vor Arbeitgebern fürchtet hat keine Eier in der Hose!
    Es gibt genügend Gesetze und Vorschriften die Arbeitgeber daran hindern bzw. sie nachträglich bestrafen, wenn diese sich in dein Privatleben einmischen und von dir fordern, dass du eine Tätigkeit nicht ausführen darfst (zumindest, wenn sie harmloser Natur ist und das ist gaming nun mal).
    Es sei natürlich, du tätigst Verbrechen wie z.B. Dealen mit Waffen/Drogen oder nimmst selber Drogen, besäufst dich und solche Dinge.
    Arbeitgeber können nur einschüchtern und das gelingt nur wer sich einschüchtern lässt.
    Ich persönlich habe lieber wenige Freunde, dafür aber richtige die einen nicht wie Dreck behandeln, hintergehen usw.
    Bisher habe ich immer solche „hinterm Rücken Gespräche“ herausgefunden, meist weil die Leute zu dumm waren, um sowas geheim zu halten oder sich selbst verplappert haben.
    Auch ihre späteren Entschuldigungen konnten sie sich selbst in den Allerwertesten stecken.
    Seiddem habe ich zwar weniger Freunde, aber dafür sind es welche auf die man sich verlassen kann, mit denen man Spaß haben kann ohne das diese irgendwelche Hintergedanken haben und vorallem sagen sie mir direkt ins Gesicht, wenn was nicht stimmt.
    Das sind Freunde, alles andere sind Heuchler die nur was von dir oder von jemanden anderen wollten (z.B. Kontakte zu anderen Personen die was bestimmtes drauf haben).
    Mit meiner Familie hatte ich nur ein einziges mal dieses Gespräch und danach nie wieder.
    Kann wohl auch daran liegen, dass ich sagte „wenn ihr den Scheiss aus den Medien mehr glaubt als euer eigenem Kind, wenn ihr mich für einen potentiellen Amokläufer,Drogendealer und Kinderschänder haltet, dann sagt es mir jetzt und ích verschwinde aus eurem Leben für immer“.
    Wenn die Familie nicht hinter dir steht, was hat es denn noch für einen Zweck sich für diese aufzuopfern, sich mit ihr noch abzugeben?
    Solche Gedanken würden nämlich auch weiterhin bleiben, selbst wenn man auf das Zocken verzichten würde.
    Ich habe den Fehler gemacht 20 Jahre lang versucht anderen Leuten alles Recht zu machen, versucht keine Leute zu verärgern und seid 7 Jahren fahre ich meine Schiene mit 400kmh, ich lasse mir nicht mehr von anderen reinreden was ich zu tun und was ich zu lassen habe, nur weil irgendein pseydo Journalist oder ein Typ mit einen Prof/Dok Titel meint mein Hobby sei kriminell und solch einen Mist.
    Ich habe erkannt, dass diese Leute nur dann gewinnen, wenn man sich von gleichdenkenden unterdrücken lässt und wer nicht kämpft der hat schon verloren.
    Du siehst also, ein paar Fronten in meinem persönlichen Umfeld habe ich schon gekämpft und gewonnen und in einem Krieg gibt es immer Verluste.

  19. sorry aber die petition kann man glaub ich in die tonne treten. wie kann man so was einfach raushauen ohne sich vorher gründlich zu überlegen wie man sie verbreitet? man hätte ja einen standardbrief verfassen können den man an verschiedene adressen verschickt usw.

  20. @Egozid
    Die zu verbreiten und Unterstützung zu erhalten wird immer schwerer, die meisten Gamer wollen von sowas nichts mehr hören und sehen, es gab schon zu oft Petitionen die im Sande verlaufen sind und zu viele die nicht anerkannt wurden wenn sie mal nicht vorher *eingestellt wurden oder halt einfach keine Änderungen erwirken konnten wenn sie mal doch anerkannt wurden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.