Vorwurf geadelt

(StN) Der mittlerweile auch von Spiegel Online als „nachweislich erfunden“ bezeichnete Mythos, dass „Killerspiele“ vom US-Militär zur Senkung der Tötungshemmung entwickelt worden seien, hatte es immerhin bis in eine Rede im Baden-Württembergischen Landtag geschafft. Die Behauptung, dass man zielgenaues Schießen mit handelsüblichen Shootern üben könne, macht dem nun Konkurrenz:

„Zuvor hatte Staatsanwältin Eva Hanss den Amoklauf in der Anklage noch einmal minutiös geschildert, was manchen Angehörigen die Tränen in die Augen trieb. „Der Angeklagte wusste, dass sein Sohn, ebenso wie er selbst, eine besondere Affinität zu Schusswaffen hatte„, so Hanss. Als Mitglied des örtlichen Schützenvereins habe Jörg K. seinen Sohn auf dem Schießstand in den Umgang mit großkalibrigen Waffen eingewiesen. Bei weiteren Besuchen auf dem Schießstand habe sich Tim K. Routine mit der späteren Tatwaffe verschafft. „Zusätzliche Treffsicherheit erlangte er virtuell„, sagt die Anklägerin. Sprich: Der 17-Jährige übte zielgenaues Schießen bei sogenannten Ballerspielen am Computer.“

54 Gedanken zu “Vorwurf geadelt

  1. Es müsste glaub ich heißen „DIE Behauptung, dass man zielgenaues Schießen mit handelsüblichen Shootern üben könne, macht dem nun Konkurrenz:“ im oberen Text.

    Mfg

  2. Mit Lightguns an der Konsole (Gibt es heute kaum mehr da die LCD/Plasmatechnik nicht dafür geeignet ist mit Lightguns *beschossen, einzig auf der WII gibt es eine Lösung dank der WII-Mote und diversen aufsätzen Lightgunsspiele zu spielen, diese sind aber bis auf zwei Spiele allesamt hier nicht erschienen und zumeist auch zusätzlich indiziert)könnte man noch die Zielgenauigkeit üben, ebenso auf der Kirmes bei den Schießständen. Mit der Tastatur und der Maus oder dem Gamepad ist das üben des Zielens mit einer Schußwaffe aber nicht möglich.

  3. „einzig auf der WII gibt es eine Lösung dank der WII-Mote und diversen aufsätzen Lightgunsspiele zu spielen,“
    Selbst dann kann man aber nicht richtig zielen.

  4. dumme leute gibt es leider auch bei den anwälten, was diese frau anwältin mit ihrer behauptung, die nicht bewiesen ist und werden kann, uns hier vorgeführt hat.

  5. @DoktorTrask
    Der Gedanke man könnte mit einer Lightgun die Zielgenauigkeit üben, ist genau so Schwachsinn, wie die Behauptung man würde beim First Person Shooter spielen mit der Maus seine „Zielgenauigkeit“ trainieren, denn selbst richtig teure Modelle, sind nicht mit dem Gebrauch einer echten Waffe vergleichbar.
    Darüber hinaus heißt das Genre nicht „Lightgunspiele“, sondern Railgun Shooter und kann auch mit normalen Controllern oder mit der Maus gespielt werden.
    Moderne Railgun Shooter auf der Wii(und dank Playstation Move auch bald auf der PS3) werden auch schon lange nicht mehr mit einer Lightgun gespielt, sondern aufgrund der von dir auch schon erwähnten Unverträglichkeit von LCD/Plasmabildschirmen mit der Lightgun, mit der selben Technik gespielt, welche auch bei allen anderen Wii Titeln zum tragen kommt.

  6. Momentemal: „[…]auf dem Schießstand in den Umgang mit großkalibrigen Waffen eingewiesen“
    So weit ich weiß darf man in Deutschland nur mit kleinkalieber schießen und auch nur solches besitzten oder?

  7. Nun viele ältere Modelle haben ja noch Kimme und Korn, da kann man schon Zielübungen machen, das das ganze dann aber immer noch stark unterschiedlich ist zur echten Waffe ist klar, das das Genre auch anders heißt weiß ich ebenfalls nur unter Lightgunshooter können sich die Leute eher was vorstellen als unter Railgunshooter. Mit einer Lightgun lässt sich natürlich auch nicht der Umgang mit echten Waffen erlernen, es gab zwar eine Faustfeuerwaffe auf PS2 die ein simuliertes nachladen beinhaltet hatte (Magazinwechsel und durchladen war eingeschrämkt möglich)dies funktionierte aber bei den meisten Spielen nicht bzw. nur sehr schlecht. Zielen und Handhabung sind auch zweierlei Paar Dinge, das sollte man schon bedenken, mit einen Railgunshooter lässt sich das Zielen zwar noch wenn auch sehr stark eingeschränkt üben, die Handhabung aber nicht und bei Spielen die nur mit Maus und Tastatur oder Gamepad gespielt werden lässt sich beides nicht üben.
    Aber schon zur Hochzeit der Lightgunspiele/Railgunshooter waren die meisten hier nicht erhältlich und meist noch indiziert, hier gab es eher Kindgerechtes wie Point Blank wo es zbsp. darum ging Luftballons oder Dosen zu beschießen mit entsprechenden niedrig gehaltenen USK-Rating. Zwar erlebt dieses Genre auf der WII ein Comeback nur bei uns wurden bisher nur ein stark zensiertes Dead Space und ein Resident Evil durchgewunken, die anderen erschienen hier nicht und wurden teils auf dem Index gesetzt, Indexware darf man zwar verkaufen und kaufen nur lohnt es für den Handel nicht diese anzubieten da diese nicht offen ausstehen und daher die Nachfrage daher zu gering bleibt. Selbst harmlose Ballereien wie Time Crisis für PS3 erschien hier nicht zumal das Game nur ohne Lightgun hätte gespielt werden können, wie es jetzt mit dem neuen Controller aussieht ist schwer zu sagen, zwar ist eine Unterstützung für die Neuauflage von Time Crisis geplant nur echtes Waffenfeeling kann und wird nicht aufkommen wenn der Controller wie ein Loli/Lutscher aussieht und *echte Zielübungen entfallen so natürlich auch und ob die Neuauflage in Deutschland je veröffentlicht wird steht auch noch in den Sternen.

  8. @A.M.M.D.:
    Hier ein Ausschnitt, den ich zu deiner Frage gefunden habe:
    „Für den Erwerb von Großkaliber-LW und KW muss man allerdings das 21. Lebensjahr vollendet haben und ein psychologisches Gutachten beibringen (§§ 6, 14). Dieses Gutachten entfällt ab dem 25. Lebensjahr (§ 6).“

    MfG Pard82

  9. @A.M.M.D
    Kleinkaliber bedeutet .22
    Großkaliber ist alles darüber, also auch die gute alte 9mm (die z.b. auch die Polizei nutzt) oder .38 bei einigen Revolvern ebenso wie 12 Gauge bei Schrotflinten.
    Der Begriff Großkaliber ist ein wenig irreführend, da man sich darunter sonstwas für Brecher vorstellt. :-/

  10. Deutschland deine Staatsanwälte.
    Da wird einfach eine Behauptung aufgestellt und fertig. Wie soll denn Tim K. zusätzliche Treffsicherheit virtuell geübt haben? Mit Maus und Tastatur? Wie übt man damit? Hätte man bei ihm eine Lightgun gefunden, wäre das Geschrei doch heute noch zu hören. Ganz davon abgesehen, dass man mit einer Lightgun keinerlei zusätzliche Treffsicherheit erlangen kann. Ihm stand – und das muss man sich einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen – ein professioneller Schießstand zur Verfügung. Warum sollte er da am PC trainieren? Vor allem was?
    Man kann wirklich nur hoffen, dass man mit solchen Staatsanwälten nie etwas zu tun bekommt.

  11. Zum Thema „Rechtsanwälte“: Hat denn Frau Sabine R. aus Lörrach auch vorher fleißig am PC geübt? Muss ja, oder? … sonst tut sowas doch keiner!

    *ironieoff* Sorry!

  12. @Sebastian
    Wenn es stimmt was man in diversen Foren lesen kann sollen die Medien schon Verbindungen geschaffen und böse Seitenhiebe auf Games losgelassen haben. Nur Menschen die Videospiele konsumiert haben sind überhaupt zum bösen denken und zu bösen Taten fähig, das weiß man doch, ist doch schon Allgemeinwissen sowas.

  13. A propos BaWü: Findet Ihr die Zurückhaltung des Herrn Mappus (CDU) nicht auch äußerst lobens- und bemerkenswert, als er angesichts von Forderungen nach einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts anläßlich des Amoklaufs in Lörrach sagte, man solle nicht „reflexhaft“ in eine Debatte verfallen, sondern müsse erstmal alle Fakten sammeln? :]

  14. Leute es ist zwar irgendwie nicht mehr verwunderlich, aber ich war trotzdem ganz schön baff als ich das wieder gelesen und gesehen habe!
    wolfgang bosbach, einer der spielekiller, ist TROTZ des neusten Amoklaufs mit einer Schützenwaffe Kaliber 22 (ist aber trotzdem ein Militärkaliber, da dieses trotzalledem zum Töten geeignet ist) ist gegen neue Regeln und Verschärfungen.
    Auch die Polizeigewerkschaft, die nach Winnenden auch gegen Videospiele gehetzt hat, sieht hier keinen Grund was zu tun.
    Aufbewahrung von Waffen, da scheinen sich die Waffenlobbyisten aus der CDU und der Polizeigewerkschaft sich vorzustellen, dass die Schützen ihre Waffen in einer Bauernscheune auf einen Haufen werfen und draußen passt dann nachts eine Dogge auf.
    Also beim besten Willen, Waffen gehören endlich zentral wo gelagert.
    Das kann zum einen Unterirdisch gemacht werden, wo nicht nur Sprengstoffsichere dicke Stahltüren sind, sondern auch wo die Schränke für die Waffen über 3 Schlösser verfügen.
    2 Schlösser für normale Schlüssel, wo ein Schlüssel der Besitzer der Waffen und 1 Schlüssel im Komplex benötigt wird.
    Das dritte Schloss ist dann eine Zahlenkombinationsschloss, was nur der Besitzer der Waffen die KOmbination hat.
    Aber ohne den dritten Schlüssel geht der Stahlschrank für die Waffen nicht auf.
    Man kann über dem unteririschen Komplex dann einen größeren Schützenverein aufbauen, wo mehrere Schützenvereine dann investieren, trainieren und ihre Tuniere abhalten könnten.
    Wozu also mehrere kleine Vereine mit kleinen Häuschen haben, wenn man zusammen sowas auf die Beine stellen kann.

  15. Staatsanwälte und Richter, die an dem Prozess beteiligt sind, ja solch einen ungemeinen Schwachsinn überhaupt zulassen, sollten sich einen anderen Beruf suchen. Bei Hartz4 sollen noch ein paar Plätze frei sein – besser wäre es!
    (seit wann haftet man für die Taten dritter in dem Umfang?! Ist der Supermarktverkäufter schuld, wenn mit dem verkaufen Messer (Klingenlänge +12cm!) einer umgebracht wird? Wohl kaum, aber nunja, das mit dem Rechtsstaat und der Unschuldvermutung muss ja nicht in dem Fall gelten, schließlich hat das AAW die Mistgabeln extra angespitzt um die Hexe durch das Dorf zu treiben)

  16. @maSu
    Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Ich meine, ich will die Tat nicht verharmlosen, vermutlich hätte Jörg K. seine Waffe auch besser platzieren können. Mag alles sein. Aber dieser Mann hat auch einiges verloren! Seine Wohnung, seinen Job, seine Familie; er litt und leidet unter Depressionen und Suizidgedanken und jetzt wird ihm fahrlässiger Mord angehängt.
    Mal abgesehen von all den Betroffenen des Amoklaufs, die jetzt auch noch laut werden müssen, um von ihm eine Entschuldigung zu fordern, für eine Tat, derer er nicht schuldig ist… Ich will nicht behaupten, dass ich weiß wie diese Leute, die jemanden in Winnenden verloren, fühlen, woher sollte ich das wissen, aber ist es der richtige Weg mit soetwas umzugehen, indem man einfach mit dem Finger auf den Vater zeigt und sagt er ist ein emotionsloses Arschloch, nur weil er sich nicht äußert, entschuldigt?

  17. bei diesem prozess denke ich irgendwie an die loveparade und die ganzen unschuldigen gesichter, die das zu verantworten haben. bin mal gespannt, ob da auch so ein verfahren aufgerollt wird. weil wenn der vater von tim k. des fahrlässigen mordes angeklagt wird, was wartet dann eventuell auf sauerland bzw veranstalter und alle anderen, die irgendwie beschuldigt werden? das ist ja dann wohl auch fahrlässige tötung in vielen fällen.

  18. das ist schon komisch. die verantstalter werden dafür verantwortlich gemacht, dass sich mehrere 100 000 menschen egoistisch verhalten haben und versucht haben sich reinzudrücken. aber das ist halt wie be iden tieren, man braucht halt einen schäfer. aber das muss man halt erwarten.

  19. Auf der Satireseite Schandmaennchen.de gab’s heute auch einen sehr treffenden Beitrag. Zwei ältere Herren vor einem Schaufenster: Der Eine: „Sorgerechtsstreit löst Amoklauf aus.“ Der Andere: „‚Sorgerrechtsstreit‘? Dat Computerspiel kenn‘ isch ja gar net…“

  20. Frontal21: Es ist halt ein Unterschied, ob man etwas veranstaltet oder ob man einfach Jahrelang mit der Waffe im Schlafzimmerschrank lebt, schließlich hat niemand zu dem Schrank Zugang, bis auf jene, denen man eigentlich sein Leben anvertrauen würde.
    Wenn man heutztage wirklich davon ausgehen muss, dass das eigene Kind praktisch jeden Tag amoklaufen könnte und entsprechend alles absichern muss, da man sonst für die Taten des strafmündigen Kindes bestraft wird, dann leben wir in einer verkehrten Welt!
    Btw: noch ein Unterschied zwischen LoPa und Amoklauf: niemand bei der LoPa hatte die böswillige absicht andere zu töten.
    Rastet beispielsweise ein Besucher der LoPa aus und tötet 20 Menschen, dann ist der Veranstalter dafür nicht zu belangen.

  21. naja fahrlässiger mord wird man ihm, zumindest aus einer gesunden justiz her, nicht jörg.k anhängen können.
    das er gegen geltendes waffenrecht verstoßen hat schon, aber er hat seinem sohn die waffe ja NICHT in die hand gedrückt und gesagt „viel spaß in der schule“.
    das einzige was zumindest den amoklauf mit schusswaffe verhindert hätte wäre, dass jörg k. die waffe im schrank gelagert hätte.
    dieser bosbach, wenn ich das schön höre, glaubt ja tatsächlich felsen fest an dieses biometrische sicherheitssystem für schusswaffen.
    aber was bringt ein solches system, wenn die amokläufer auch die besitzer sind?
    richtig! nämlich nichts.
    ich frage mich echt wie es diese schei…kerle immer wieder schaffen von genau diesen misständen abzulenken hinzu anderen sündenbock.

  22. @Booomboy

    Booomboy Schrieb:
    ich frage mich echt wie es diese schei…kerle immer wieder schaffen von genau diesen misständen abzulenken hinzu anderen sündenbock.

    Immer eine Sache der Propaganda mein Lieber!

    Egal was! Wenn es um Klimaerwärmung, Gender Mainstreaming, Krieg gegen den Terror usw..geht, wird gelogen bis sich die Balken Biegen! Wenn man als Klimaforscher seinen Job behalten will, muss man eben so tun als gäbe es ne Klimaerwärmung! Keine Gefahr, kein Job! Bestes Beispiel: der climategate Skandal! In Deutschland durfte darüber z.B. nicht berichtet werden! Wahrscheinlich befehl von oben! Sonst würden die Leute ja erfahren, dasss die Ganzen Beweise wie diese Golfschlägerskala Gelogen sind!

    MfG Soldat-Hans

  23. das mit dem klimawandel ist schon sone sache. blos weils in deutschland ne flut gab (wie kann sowas hier nur passieren???!!!), in pakistan zufällig auch und dazu noch ne Ölkatastrophe(!) behaupten jetzt plötzlich alle das sind die zeichen des klimawandels. 18hundertirgendwas gabs in amerika amerika eine dürre, die das halbe land in staubdtrockenes fast wünstengebiet verwanelt hat, es gab ne flut, dagegen war die von pakistan nichts.

  24. „Btw: noch ein Unterschied zwischen LoPa und Amoklauf: niemand bei der LoPa hatte die böswillige absicht andere zu töten.“
    deswegen meinte ich ja fahrlässige tötung

  25. mit dem Unterschied, das ein Amokläufer absichtlich handelt, seine Tat nicht (realistisch gesehen) Vorhersehbar ist usw ;) D.h. die Mitschuld des Vaters liegt einzig und allein beim Verstoß gegen das WaffG.

  26. @masu,
    so sehe ich das auch eigentlich auch, wobei ich mir aber nicht ganz sicher bin, ob man den vater trotzdem für die tat des sohnes mitverantwortlich machen kann.
    ich mein, dass justizsystem ist recht komplex und wenn ich mir den fall kachelmann so anschaue, wo man nun versucht sein image weiter zu beschädigen indem man die affären von kachelmann aussagen lässt, nicht aber das mutmaßliche opfer, dann kann ich mir auch im fall von tim k.´s vater auch gut vorstellen, dass man hier ihm trotzdem einen kleinen teil an mitschuld anbringen kann.
    da muss man erstmal abwarten was sich das weiterentwickelt.

  27. Nur mal so als einwurf, nennt es bitte nicht „fahrlässigen Mord“, so ein Verbrechen gibt es nicht, und die Wörter „fahrlässig“ und „Mord“ schließen sich ja schon rein logisch gegenseitig aus.

  28. Pingback: keepaway » Blog Archive » Amoklauf in Lörrach

  29. @Boomboy
    Dann ist es fahrlässige Tötung. Ein wie auch immer gearteter Mord setzt eine bewusste Tötungsabsicht voraus, und kann somit nicht fahrlässig passieren :o). Ist jetzt vielleicht kleinlich, aber da sollte man schon genau sein.

  30. Hauptsache, die Verschwörungstheoretiker geben hier wieder ihren Senf von der Klimalüge ab. Dabei ist dieser Quatsch exakt dasselbe wie das Killerspiel-Gedöns – Lyssenkoismus in Reinkultur. Der Stand der Forschung passt jemandem nicht, also erfindet er eine Lobby und erklärt sein Geschwätz zur Wahrheit. Deutsche Physik, Lyssenkoismus, Klimalüge, Killerspiele, im Grunde alles dasselbe. Sparts euch einfach. Gerade hier sollte man es besser wissen.

  31. @Booomboy:
    „Das kann zum einen Unterirdisch gemacht werden, wo nicht nur Sprengstoffsichere dicke Stahltüren sind, sondern auch wo die Schränke für die Waffen über 3 Schlösser verfügen.“

    Und wer finanziert das alles? Rechtfertigen die Kosten auch den Nutzen?
    Schränkt das nicht die Freiheit von Schützen ein, wenn sie zu zentralen Stellen fahren müssen, die vielleicht auch noch ein paar 100km entfernt liegen?
    Was ist gegen eine dezentrale Lagerung einzuwenden? Wo ist der Unterschied ob nun jemand eine Waffe besitzt und Amok läuft oder ob jemand in den Schützenverein fährt, sich seine Waffe aushändigen lässt, dort alle niederschießt und dann Amok läuft?

    MfG
    Thomas

  32. Boomboy: Ja dass das Gericht im Fall Kachelmann nur an einer Schlammschlacht, aber nicht an einer Aufklärung interessiert ist, sieht man wirklich an der Zeugenreihenfolge. Ich frage mich auch dauernd, was daran so sinnvoll ist, erstmal XX Personen, die nichts zu der Tat sagen können, aussagen zu lassen und dann am Ende mal das Opfer zu sprechen.

    Schon ein echt erbärmlicher Rechtsstaat, in dem eine Rufschädigung einer Person wichtiger ist, als ein gerechtes verfahren. Neutralität bei der Justiz existiert nicht, aber für diese Erkenntnis brauchte man keinen Kachelmann, dafür sorgen dt. Richter und Staatsanwälte schon häufig genug selbst.

  33. @Thomas,
    die Waffenlobby verdient sich dumm und dämlich also kann sie ruhig mal was für ihre Kundschaft springen lassen.
    Außerdem wollen doch Politiker wie Bosbach einerseits die Sicherheit der Bürger gewährleisten und andererseits auch die Ausübung des Schützensports nicht weiter einschränken.
    Ich sehe auch keine Einschränkung der Freiheit darin, dass sich die Schützen ihre Waffen im Sicherheitskeller des Schützencenters abholen.
    Und falls da einer amoklaufen will, dafür gibt es ja die Sicherheitsbeamten, die nicht nur auf die Knarren aufpasen, sondern auch auf die Leute.

  34. @Booomboy
    Die Sicherheitsbeamten sind dann halt die ersten die dran glauben müssen.

    @all
    Die Hexenjagd auf Schützen, Jägern und co., die Schuldzuweisungen sowie Schadenfreude finde ich nicht gut, es wird jetzt genau das gemacht was wir so verabscheuen, worüber wir uns aufregen, wo wir gegen ankämpfen und worunter wir schon ziemlich zu leiden hatten. Es ist zwar schön für uns das diesmal andere fertig gemacht werden von den Medien aber richtig ist das dennoch nicht.

  35. @Booomboy:
    Die Spielelobby verdient sich auch dumm und dämlich. Müssen sie denn jetzt auch alle Maßnahmen finanzieren die wenig bringen und viel kosten?
    Oder ist deine Denke „Waffenlobby böse, Spielelobby gut. Booomboy glücklich.“?

    Ich finde nicht das die Sicherheit erhöht wird wenn du alle Schützen in einen Bunker steckst. Das die Freiheit alleine dadurch eingeschränkt wird, dass die diversen Schützen durchaus eine gewisse Strecke zurücklegen müssten um in ein Schützen-ZENTER zu fahren, finde ich ziemlich offensichtlich. Viele betreiben doch nur Schützensport, weil er eben in der näheren Umgebung angeboten wird. Ich weiß nicht ob du einen Sport betreibst, aber wenn dem so ist, dann musst du dir die Frage gefallen lassen, ob du bereit wärst eine (eventuell) sehr viel längere Strecke zu deinem Training zurückzulegen (= mehr Geld, Zeit und Willenskraft aufbringen müsstest).
    Nicht zu vergessen müssten dann meine legal erworbenen Waffen außerhalb meiner Reichweite gelagert werden (ergo wird hier wieder meine Freiheit eingeschränkt).

    Aber noch mal zur Sicherheit: Stellen wir uns mal vor es gibt 10 potentielle Amokläufer unter eine Masse von 1000 Schützen. Wir befestigen die Schusswaffen an einer Kette in einem Schützen-Zentrum (damit sie auch ja niemand entwendet). Was hat sich an der Zahl der potentiellen Amokläufer geändert? Nichts. Wo ein Wille ist da ist auch ein Weg. Wenn die Sicherung durch knallt laufen diese 10 auch mit Suppenlöffeln Amok, in das Schützen-Zentrum zu fahren und dort Amok zu laufen bzw. die Waffe(n) zu entwenden gar nicht zu schweigen.

    Sicherheit erhöht? Wenn du nicht ins Schützen-Zentrum musst und du die illegalen Vertriebswege von Waffen außer acht lässt, dann vielleicht.
    Problem beseitigt? Nicht mal im Ansatz…
    —-
    Unterm Strich zahlen die Schützen mit ihrer Freiheit für eine trügerische Sicherheit. Ergo ist dies inakzeptabel.

    An dieser Stelle möchte ich noch Dr.Trask zustimmen.

    MfG
    Thomas, Nicht-Schütze

  36. demnach müsste ich gut mit einem Bogen umgehen können den ich ja in mehren „simulation“ bedient habe. „komischerweise“ traff ich überhaupt nicht als ich mal einen echten bogen nützte. wie kam das nur… lol

  37. @Doktor Trask,
    „Die Sicherheitsbeamten sind dann halt die ersten die dran glauben müssen.“
    Lass dir das Wort „Sicherheitsbeamter“ noch mal durch den Kopf gehen.
    Ich rede hier nämlich nicht von dicken und nur mit Schlagstock bewaffneten Donutfressern.
    Außerdem verlangen wir auch von Polizeibeamten, wenn ein Amoklauf befürchtet wird, dass diese ohne Verstärkung sofort zugreifen.
    Was ist mir deren Sicherheit?
    Dies ist also nur ein Scheinargument, eines ohne Fundament.
    @Thomas,
    „Die Spielelobby verdient sich auch dumm und dämlich. Müssen sie denn jetzt auch alle Maßnahmen finanzieren die wenig bringen und viel kosten?
    Oder ist deine Denke “Waffenlobby böse, Spielelobby gut. Booomboy glücklich.”?“
    Ich frage mich, was das nun mit den Games zu tun hat?
    Antwort: nichts!
    Zumal Games bisher nicht ein Leben gekostet haben.
    Zu deiner Sportrede: Wurde mit einem Fussball oder eine Bowlingkugel ein Amoklauf begangen?
    Oder mit einem Golfschläger,Tennisschläger?
    Nein.
    Also erledigt sich dein sinnloser Gedanke schon von selbst.
    Zu deiner Null-Argumentation: du redest dir gerne selbst viel ein oder?
    „Ohh es gibt sehr viele illegale Waffen, die sind viel gefährlicher“.
    Komisch das in den letzten Jahren hauptsächlich mit legalen Waffen, vorallem aus Schützen -und Jägerbesitz haufenweise Menschen ihr Leben verloren haben.
    Und warum?
    Weil die Waffen den Leuten rund um die Uhr Zuhause zur Verfügung standen.
    Außerdem kann man schon verlangen, dass man vielleicht 30 min raus aufs Land fährt, um dort den Sport in Ruhe auszuüben.
    Es gibt Millionen Menschen in Deutschland die Täglich 3-4 Stunden zwischen Arbeitsplatz und Zuhause pendeln müssen.
    Also sind wohl 30 Minuten oder ne Stunde akzeptabel.
    Niemand redet hier vom verbieten oder ähnlichem, sondern nur, dass die Sportwaffen da zu bleiben haben wo sie auch ihren eigentlichen Sinn haben und wo gut ausgebildete Beamte darauf achten, dass nichts weg kommt oder gar einer ausrastet.
    Da hilft auch dieses schwachsinnige „Daumenabtruckteil“ nicht.
    Denn die, die mit den Knarren die Taten ausgeübt haben, waren die Besitzer und da Tim K. auch mit der Knarre im Verein schießen durfte, wäre sein Daumenabdruck auch im Speicher gewesen und hätte die Tat auch nicht verhindert.
    Außerdem, wieso meinst du ist die Lagerung der Waffen Zuhause eine Freiheit?
    Polizeibeamte müssen ihre Waffen nach dem Dienst auch wieder einschließen, in der Dienststelle.
    Soldaten nehmen ihre Waffen auch nicht mit nach Hause.
    Ergo ist dein „Freiheitsargument“ ohne Fundament.
    „Wir befestigen die Schusswaffen an einer Kette in einem Schützen-Zentrum“
    Dein Vorschlag, aber ein guter.
    Natürlich steht zwischen den Schützen (Mehrzahl) eine Stahlwand, die die Schützen vor „ungewollten“ abfeuern einer Schusswaffe schützen sollen.
    Ich persönlich sehe hier keine Begründung, weshalb es jemand Freiheitsrechte beschneiden würde, wenn der seine Waffen nur im Schützen-Center zu Gesicht bekommt.
    Wo wird da dem Schützen die Freiheit genommen?
    Zuhause dürften die Dinger auch nur und AUSSCHLIEßLICH im Waffenschrank liegen, würde also keinen Unterschied machen, außer das der Waffenschrank in einem Bunker unter Bewachung steht.
    In Amerika kannst du so argumentieren, die haben gewisse Grundsätze in ihrer Verfassung, wir hier aber nicht.
    Und ich sagte schon mal, dass ich nichts gegen Waffen habe, was daran wieder nicht zu verstehen ist verstehe ich nicht.

  38. @Booomboy:
    „Zumal Games bisher nicht ein Leben gekostet haben.“

    Ich habe deine Argumentation nur übertragen auf die Spielelobby. Du sagtest, die Waffenlobby verdient viel, also kann sie auch was „für ihre Kunden“ tun. Warum sollte diese Argumentation eine andere sein, als die der Spielekritiker, wenn sie sagen „Blizzard muss sich um die Suchtis kümmern“ oder ähnliches? Seit wann muss sich eine Lobby um individuelle, persönliche Einzellfälle/-schicksale kümmern?
    Wir haben ein Waffengesetz und da trifft die gleiche Argumentation zu, wie beim Jugendschutzgesetz: Man muss es nur mal richtig anwenden.

    „Zu deiner Sportrede“

    Mir scheint als hättest du ein Problem mit Vergleichen. Meine Aussage war, dass ein Schützen-Zentrum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Folge hätte, dass viele Menschen einen weiteren Weg zurücklegen müssten für den sie vielleicht nicht bereit sind. Dazu die Parallele zu anderen Sportarten und meine Aufforderung an dich: Stell dir mal vor du betreibst einen Sport und alle Verbände in deiner Umgebung, die diesen anbieten, ziehen weg.

    „Außerdem kann man schon verlangen, dass man vielleicht 30 min raus aufs Land fährt, um dort den Sport in Ruhe auszuüben.“

    Gegen 30 Minuten wäre auch für viele nichts einzuwenden. Aber dann stelle ich dir eine Frage: Was verstehst du unter einem Schützen-Zentrum?
    Ein Zentrum hätte zur Folge, dass alle Einzellstellen in einem gewissen Radius verschwinden und dafür ein einzelner großer Platz entsteht. Das hat automatisch zur Folge, dass die Schützen nicht mehr zur Einzellstelle um die Ecke fahren/gehen könnten, sondern eben zum Zentrum. Für einige ist dieses Zentrum nah, für andere ist es fern.
    Stell dir doch einfach einen Kreis vor: Überall in diesem Kreis sind Punkte, d.h. egal an welcher Stelle im Kreis du stehst, es gibt immer einen Punkt in deiner Nähe.
    Jetzt lass alle Punkte verschwinden und denk dir nur den Punkt im Zentrum. Ist es immer noch egal an welcher Stelle im Kreis du dich befindest? Ist die Entfernung immer noch überall mehr oder weniger gering?
    Oder falls du mit geometrischen Formen Probleme hast: Stell dir Deutschland vor. Überall sind kleine Schützenvereine. Sehr viele Menschen können zu ihrem örtlichen Verein fahren. Und nun stell dir folgendes Extrem vor: Es gibt nur ein einziges Schützen-Zentrum, sagen wir zwischen Erfurt und Kassel. Dein Schützenverein im Süden von Hamburg muss nun ins Zentrum umziehen. Bist du bereit die Strecke bis nach Kassel/Erfurt zurückzulegen um deinem Sport zu frönen?
    Oder anders gesagt: Ein Schützen-Zentrum bedeutet eine Reduzierung der Möglichkeiten auf einen bestimmten Ort und stellt somit eine Einschränkung (das Gegenteil von Freiheit) dar.

    „Es gibt Millionen Menschen in Deutschland die Täglich 3-4 Stunden zwischen Arbeitsplatz und Zuhause pendeln müssen.“

    Und diese Menschen sollen nun noch weitere 3 Stunden fahren um ihr Hobby auszuüben?

    „Außerdem, wieso meinst du ist die Lagerung der Waffen Zuhause eine Freiheit?“

    Weil wenn ich etwas erwerbe (d.h. wenn ich einen Besitzanspruch habe/erlange) es meine Freiheit einschränkt, wenn ich meinen Besitz nicht bei mir lassen darf.
    Dein Vergleich mit den Polizisten und Soldaten hinkt, sofern ich mich nicht Irre: Ihnen gehört die Waffe nicht. Sie kriegen sie von unserem Staat für die Dauer ihres Dienstes geliehen.

    „In Amerika kannst du so argumentieren, die haben gewisse Grundsätze in ihrer Verfassung, wir hier aber nicht.“

    Wir haben ein Eigentumsrecht das nur zum Wohle der Allgemeinheit eingeschränkt werden darf. (siehe §14 GG) Was du behauptest stimmt also, wenn überhaupt, nur halb.
    Wenn ich etwas mein Eigentum nenne und sei es eine Waffe, dann ist das in Ordnung, solange ich zum Wohle der Allgemeinheit damit umgehe (d.h. Waffe/-n sicher verschließen etc.).

    „Und ich sagte schon mal, dass ich nichts gegen Waffen habe, was daran wieder nicht zu verstehen ist verstehe ich nicht.“

    Helfe meinem Gedächtnis mal auf die Sprünge: Wo habe ich behauptet du hättest etwas gegen Waffen?

    MfG
    Thomas

  39. @Thomas,
    mensch Thomas, du kommst wieder mit abstrusen Vergleichen die ich schon im vorherigen Post erklärt habe.
    Keiner sagt, dass so ein Schützen-Center 1000km entfernt aufgebaut wird, sondern Außerorts auf dem Lande.
    Ist das so schwer zu verstehen?
    Außerdem reden wir hier von einem Sport, bei dessen Tätigkeit Geräte benutzt werden, die in falschen Händen sehr gefährlich sind, wie wir schon oft genug gesehen haben.
    „Gegen 30 Minuten wäre auch für viele nichts einzuwenden. Aber dann stelle ich dir eine Frage: Was verstehst du unter einem Schützen-Zentrum?
    Ein Zentrum hätte zur Folge, dass alle Einzellstellen in einem gewissen Radius verschwinden und dafür ein einzelner großer Platz entsteht. Das hat automatisch zur Folge, dass die Schützen nicht mehr zur Einzellstelle um die Ecke fahren/gehen könnten, sondern eben zum Zentrum. Für einige ist dieses Zentrum nah, für andere ist es fern.“
    Wer sich diesen Sport leisten kann, hat meist auch ein Fahrzeug mit dem man das Zentrum erreichen kann.
    Zudem soll das Zentrum auch den Sinn haben, dass die Waffen der Mitglieder auf einen bestimmten Bereich konzentriert sind, und nicht auf viele kleine in der ganzen Stadt verteilt (wenn die Mitglieder alle ihre Waffen in den kleinen Vereinsräumen verstauen würden).
    Und das hätte den Vorteil, dass man nicht ZU viele Beamte bräuchte, die die Waffen bewachen.
    Das nennt man wirtschaftliches Denken.
    „Dein Vergleich mit den Polizisten und Soldaten hinkt, sofern ich mich nicht Irre: Ihnen gehört die Waffe nicht. Sie kriegen sie von unserem Staat für die Dauer ihres Dienstes geliehen.“
    Und du brauchst die Waffe zum Sport, wo sie dann auch sein wird und verbleibt und zum Sport benutzt werden kann.
    Also wird deine Freiheit, den Sport auszuüben, nicht eingeschränkt.
    Außerdem reden wir nicht von Fußbällen, sondern von Geräten, die man aus guten Grund nicht einfach so im Kiosk um die Ecke kaufen kann.
    Oder dürfte in Zukunft jeder, der eine Waffe oder eine Bombe beim Schwarzmarkthändler um die Ecke kauft sagen „es ist meine Freiheit eine Bombe/Uzi besitzen zu dürfen?“
    „Wir haben ein Eigentumsrecht“
    Richtig!
    Das Eigentumsrecht schützt aber nicht jedes Eigentum bzw. das Recht darauf zu lagern was du willst, auch wenn du es gekauft hast.
    z.B. darf auch nicht jeder 5 Fässer Altöl einfach so bei sich lagern, dafür braucht man dann auch schon Lizenzen und Scheine.
    Bei KiPo´s würdest du auch nicht sagen wollen „ich habe Geld dafür gezahlt, also ist das mein Eigentum“ oder (jetzt mal ganz schön übertriebenes Beispiel)?
    „Wenn ich etwas mein Eigentum nenne und sei es eine Waffe, dann ist das in Ordnung, solange ich zum Wohle der Allgemeinheit damit umgehe“
    Aber wer soll das kontrollieren?
    Erklärs mir.
    Wer tut das?
    Ich kenne auch einige Schützen und die wurden bisher nicht ein einziges mal kontrolliert.
    Die einzige Kontrolle die mal statt findet ist die, wenn du mit dem Sport beginnst.
    Da kommt einmal ein Fritze der guckt ob du einen sicheren Schrank hast und das wars.
    „Helfe meinem Gedächtnis mal auf die Sprünge: Wo habe ich behauptet du hättest etwas gegen Waffen?“
    Ehrlich gesagt, bezweifle ich, dass du ein Nicht-Schütze bist.
    Du bringst keine Gegenargumente, sondern lieferst mir eigentlich mehr Argumente weshalb eine zentrale Sicherung von Waffen besser wäre.
    Du versuchst unbedingt gegen zu steuern, aber in deinen eigenen Postings sehe ich keinerlei Gründe, was gegen z.B. ein Schützen-Zentrum sprechen würde.
    Bei diesem Beispiel hier, versucht du mir nur das Wort im Munde umzudrehen:
    „“Es gibt Millionen Menschen in Deutschland die Täglich 3-4 Stunden zwischen Arbeitsplatz und Zuhause pendeln müssen.”
    Und diese Menschen sollen nun noch weitere 3 Stunden fahren um ihr Hobby auszuüben?“
    Ich sehe eigentlich nur positive Züge bei einem Schützen-Zentrum:
    -mehrere Vereine unter einem Dach, fördert den Wettbewerb
    -leichter finanzierbar für die Vereine und Kommunen
    -moderneres Gebäude, dass auch den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen würde
    -Waffensicherung unter dem Gebäude und geschützt vor Missbraucht z.B. durch Eigentümer oder gar Diebe
    -Arbeitsplätze würden dadurch auch noch entstehen
    -Schützen müssten nicht befürchten, dass Fremde ihr Haus nach mutmaßlich nicht verschlossenen Waffen/Sportwaffen durchsuchen müssten(wozu es ja eh nie kommen wird)
    -es weniger Personal zur Bewachung der Waffen benötigt, als wenn man „mobile Kontrolleure“ los schickt.
    -Wellness-Institutionen und vll auch ein Restaurant (Friseure,kleines/großes Bad,Sauneanlagen) könnten sich dort auch noch niederlassen und würden zur Finanzierung (Mietkosten) beitragen.
    „Ich habe deine Argumentation nur übertragen auf die Spielelobby. Du sagtest, die Waffenlobby verdient viel, also kann sie auch was “für ihre Kunden” tun. Warum sollte diese Argumentation eine andere sein, als die der Spielekritiker, wenn sie sagen “Blizzard muss sich um die Suchtis kümmern” oder ähnliches? Seit wann muss sich eine Lobby um individuelle, persönliche Einzellfälle/-schicksale kümmern?“
    Habe ich gesagt, die Waffenlobby soll sich um Einzelfälle kümmern?
    Nö, hab ich net.
    Aber sie kann solche Zentren mitfinanzieren und würde somit sogar positive Werbung für sich machen.
    Blizzard könnte natürlich auch ein Süchtizentrum mit finanzieren, würde auch teilweise gute Werbung bringen, allerdings hätten die Kritiker hier wieder das Argument „Blizzard hat mit WoW die Süchtis erst gesäht und nun will man sie ernsten“ gefallen lassen, was dann die gute Werbung wieder zunichte macht und so ein Süchtizentrum dann eher pleite gehen lässt.

    Von mir soll das kein Bashing auf die Schützen sein, sondern ein Weg, wie der Schützensport wieder ein besseres Image bekommt.
    Die schlimmsten Taten der letzten Jahre wurden mit Waffen begangen, die einst für diesen Sport gekauft worden sind und für Verbrechen missbraucht wurden.
    Dafür haben die Schützen genauso leiden dürfen wie wir Gamer.
    Doch die Schützen sollten sich fragen, ob sie nicht lieber 30 Minuten Fahrweg in Kauf nehmen würden oder ob ihnen lieber ist, wenn tatsächlich ein Verbot dieses Sports durchgepeitscht werden würde?
    Wie gegen Videospiele formiert sich nun auch eine Front gegen Schützen und ein Schützen-Zentrum wäre mir lieber, selbst wenn ich meine Knarren nur dort zu Gesicht bekommen kann.
    Mir wäre es mehr Wert, als das ich meine Sportgeräte für immer abgeben müsste.
    Und das Recht auf Eigentum schützt nicht davor, dass gefährliche Gegenstände besser in Sicherheit aufbewahrt werden, wo sie unter Aufsicht sind, damit niemand diese Geräte für Verbrechen missbraucht.
    Denn dies sind keine Argumente mit Fundament aus Zement, sondern aus Treibsand.
    Kritiker würden zudem behaupten, dass DU, wenn DU gegen eine solcher zentralen Sicherung bist, dass DU mit den Waffen MEHR vorhast als SPORT zu betreiben.
    Aber das ist der gleiche Schlag wie der gegen Games, und sowas unterstütze ich auch nicht.Ich frag mich da lieber: wozu müssen diese Sportgeräte unbedingt beim Besitzer gelagert werden, wo ER doch ZUHAUSE keine VERWENDUNG dafür hat?
    Denn diese Sportgeräte, darfst du im Gegensatz zu einem Golfschläger,Fussball oder Bowlingkugel, nicht Zuhause benutzen.
    Wenn du nun mir immer noch mit „Recht auf Eigentum“ und „es ist meine Freiheit“ kommst, dann hast du es immer noch nicht verstanden worum es mir geht und dann kann ich dir ab diesen Punkt nicht mehr weiter helfen.
    Ich habe ausführlich erklärt wieso/weshalb/warum/wie/wo sowas besser wäre und mehr geht einfach nicht.
    Darum ist das Thema für mich jetzt durch!
    Logbuch geschlossen!

  40. „Keiner sagt, dass so ein Schützen-Center 1000km entfernt aufgebaut wird, sondern Außerorts auf dem Lande.
    Ist das so schwer zu verstehen?“

    Das habe ich schon verstanden. Nur würde man mit einem Schützen-Zentrum automatisch die Anzahl an Schießplätzen reduzieren (ist ja schließlich der Sinn der Sache). Damit einher geht dann als Konsequenz auch, dass einige Leute teilw. einen sehr viel weiteren Weg zurücklegen müssen. Es wäre natürlich möglich das man sehr viele Zentren aufbaut, aber das würde enorme Kosten nach sich ziehen, vor allem wenn jedes Zentrum einen Waffen-Bunker besäße.
    Durch das mehr an Zentren würden logischerweise auch wieder die Finanzen an der Sicherheit/Personal reduziert werden müssen, wodurch wir wieder nahe der Ausgangssituation wären.

    „Außerdem reden wir hier von einem Sport, bei dessen Tätigkeit Geräte benutzt werden, die in falschen Händen sehr gefährlich sind, wie wir schon oft genug gesehen haben.“

    Klar. Machen wir beim Speer- und Hammerwerfen weiter, gehen dann über Aikido/Kendo/Kenjutsu, Escrima, Kali und Bogenschießen und vielleicht noch zu den chinesischen Kampfkünsten (Dao, Jian, …).
    Absolute Sicherheit gibt es nicht und wird es in naher Zukunft wohl auch nicht geben.
    Wie wäre es denn mal, wenn wir die „falschen Hände“ reduzieren, anstatt die Geräte zu kastrieren, wegzusperren/zu enteignen und zu verbieten (einiges stammt nicht von dir – ist mir bewusst)?

    „Aber wer soll das kontrollieren?
    Erklärs mir.
    Wer tut das?“

    Niemand. Wer kontrolliert ob du nicht heimlich eine Bombe baust? Wer kontrolliert ob du nicht irgendwo Werkzeuge für einen Bankraub hortest? Wer kontrolliert ob du psychisch stabil genug bist um auf die Gesellschaft losgelassen zu werden?
    Es gibt eine Million Gefahrenquellen die in jedem einzelnen Haushalt zu finden sein könnten. Wie ich schon schrieb: Absolute Sicherheit gibt es nicht.
    Stellen wir doch mal die Gegenfrage: In der jetzigen Situation – wo kaum einer/niemand kontrolliert wird – wie viele Menschen mit legalen Waffen haben mit ihrer Waffe eine Gewalttat verübt und wie viele haben keine Gewalttat verübt?
    Parallel könnten wir uns auch Fragen: Haben diejenigen eine Gewalttat verübt weil sie gerade eine Waffe hatten oder haben sie sich eine Waffe besorgt, weil sie einen Hang zur Gewalt haben und wo der Schritt zur Gewalttat mit der Waffe nicht sehr groß ist?

    „Ehrlich gesagt, bezweifle ich, dass du ein Nicht-Schütze bist.“

    Mich interessiert der Schießsport nicht (höchstens der Bogen). Ich praktiziere eine chinesische Kampfkunst bei der ich auch irgendwann mal mit Stich- und Hiebwaffen hantieren will (Waffenformen – sieht oberflächlich betrachtet aus wie Tanzen). Das darf ich aber legal nicht, da feststehende Klingen von 12cm Länge und mehr nicht in der Öffentlichkeit Einsatzfähig sein dürfen. Ergo darf ich mich nicht auf den Parkplatz vor meiner Tür stellen und meinem friedlichen Sport frönen. Ich finde es nicht schön das man mir so wenig vertraut mit einer Waffe umzugehen zu wissen aber gleichzeitig verlangt, dass ich vertrauen in den Staat und dessen Beamte habe…
    Vielleicht kommt da meine Sympathie für die Schützen her. ;)

    „Von mir soll das kein Bashing auf die Schützen sein, sondern ein Weg, wie der Schützensport wieder ein besseres Image bekommt.“

    Ich kann nur für mich sprechen, aber: Ich scheiß auf jedes Image.

    MfG
    Thomas

  41. „Kritiker würden zudem behaupten, dass DU, wenn DU gegen eine solcher zentralen Sicherung bist, dass DU mit den Waffen MEHR vorhast als SPORT zu betreiben.“
    In einen Schutzenheim in meiner Gegend hat man schon dreimal den „Schlossmarder“ gesichtet, sprich dreimal hat man Waffen entwendet, dreimal hat man die Safes aufgebrochen, dreimal hat man dort ein Beispiel wie die zentrale Lagerung von Waffen ein Sicherheitsrisiko dartellt. Ok es ist jetzt nur ein Schützenheim gewesen in welchen man nur seine Luftgewehre lagern kann, aber wenn man dort auch echte Waffen und Munition lagern kann hätte ich ganz starke Sicherheitsbedenken was nach einen Einbruch so passieren kann.

    Happy Coding.

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