“nichts mit realer Gewaltanwendung zu tun”

(vollekanne) Bereits 2009 stellte das Magazin “neues” eine Studie des Neurowissenschaftlers Dr. Thorsten Fehr vor, die sich mit der Wahrnehmung von virtuellen und realen Gewaltdarstellungen befasst. Die ursprüngliche Annahme, dass es bei der Verarbeitung dieser Eindrücke gewisse Schnittmengen gäbe, konnte durch die Ergebnisse nicht bestätigt werden. Bei “vollekanne” findet sich nun neben einem Artikel auch ein Interview mit Fehr, der die Ergebnisse seiner Forschung darstellt.

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10 Gedanken zu ““nichts mit realer Gewaltanwendung zu tun”

  1. egoshooter ist kein synonym für gewalthatlige spiele. soldiers of fortune befindet sich nicht im sprekrtum des mainstream-ego-shooter spielers weil indiziert. resident evil ist kein ego-shooter, aber ansonsten ein sehr guter bericht. ich sags immer wieder werden die alten säcke die jede woche tatort gucken auch zu killer? die studien, die den zusammenhang zwischen mediealer und realer gewalt bezeugen wollen, bestehen meistens aus wissenschaft auf basis des sogenannten “gesunden menschenverstands”. bie actionreichen spielen steigt der adrenalinpegel und auch die aggrisivität. jedoch ist diese aussage irreführend, da sie nur um ein minimum steigt und nur von kurzer dauer ist, sprich man wird nicht gewaltätig, das ist völlig normal, denn das gleiche lässt sich auch bei actionreichen rennspielen, filmen, der anblick von pizza, gelds und george w. bush feststellen. manche vermeindlich seriöse studien legen dies aber gerne so aus, oder werden von den medien so ausgelegt. in der killerspielgegendarstellung von stigamvideosipele tat dies der sprecher auch, was ich ziemlich dumm fand.

  2. hier noch ein studie: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33510/1.html

    in der wird vermuttet, dass der heutige “gewaltkonsum”, darauf hinweißt, dass jugendliche sich an gewaltdarstellungen gewöhnen, sprich mehr akzeptanz für gewalt hegen, und dann auch im echten leben die hemmschwelle sinkt. aber sie erklären, dass dies nur eine spekulation sei. das ist aber blos wieder wissenschaft auf basis der moral und des “gesunden menschenverstandes”.

  3. zwischen virueller gewalt und realer gewalt ist ein rieser unterschied, aber wenn man davon redet ist es nur ein wort. genauso wie virtuelles ERMORDEN von MENSCHEN. wenn ich mir 100 mal das selbe schulhofsnuffvideoangucke, würde ich dasselbe dan eher tun? oder ganz einfaches beispiel wie hier oben. wenn jede woche tatort gucken auch zum killer? als der erste stummfilm auftauchte, war es sicher noch ein skandal, wenn man einen mord darstellete. und 30 jahre später war das völlig normal. sind die leute auch apzeptabler gegen morde geworden?

  4. in dem interwiev wird auch gefragt, ob der doc anderswetig einen zusammenhang sieht. er glaubt auch, dass alle amokläufer das gespielt haben und/um dort ihre gewaltphantasien aus(zu)leben. diese studie ist aber schon alt, sie wurde bereits bei welt der wunder gezeigt.

  5. Die Gesellschaft ist krank, nicht das Videospiel. Man kann nicht sagen, zum Afghanistankrieg gibt es keine Alternative und dann Ego-Shooter verbieten. Ich kann Dr, Fehr nur beipflichten. Aber garantiert kommt jetzt sofort eine Gegenstudie und eine Verschärfung der Kampagnen gegen “Killerspiele”. Das wird sich erst ändern, wenn die Politiker, die die maßgebliche Politik bestimmen, Alternativen entwickeln. Dazu muss man die jetzigen aber ein für alle Mal abwählen… Glaube ich zumindest.

  6. er sagt auch, dass die medien, als also nicht nur spiele, in den krieg ziehen mit erwachsen oder cool sein in verbindung bringen. das gegenteil sollte gezeigt werden. hm, die mafia ist cool, sacarefacegangster sind cool, aber die us army daf nicht cool sein?

  7. “die “Ego Shooter”, gewalthaltige Spiele, die”
    könnte man BITTE die Anführungszeichen verschieben? Kanne Voll Hirn Leer…

    “Ergebnis: Die Verarbeitung gewalthaltiger virtueller und realer Darstellungen findet demnach in völlig verschiedenen Regionen des Gehirns statt. Diese Entdeckung spricht für die Annahme, dass langjährige Nutzer von gewalthaltigen Spielen sehr deutlich zwischen Fiktion und Realität unterscheiden.”

    Guter Artikel bis auch die Anführungszeichen.
    Happy Coding.

  8. Dieses “nicht unterscheiden können” zwischen Fiktion und Realität ist so hanebüchen, dass es schon einiges über das Niveau der Diskussion aussagt, dass das immer noch in Studien als “Annahme” bezeichnet wird.
    Müssen wir wirklich heute noch nach einem Beweis dafür suchen, dass Videospiele keine Psychosen und Wahnvorstellungen verursachen?

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