36 Gedanken zu “Expertenmeinungen zu Shootern mit Rudolf Weiß

  1. achso, das versteht er unter fakten. als ich das gehört hab, hab ich gleich wieder abgeschalten. wieviele waren an der umfrage beteiligt, 5? 10-15 jährige? gta mit call of duty in einen topf geworfen? und dazu noch irgendwas dazuinterpretiert?

  2. Herr Gresens spricht Spielen leider den Aspekt ab, als Medium auch zur Reflexion über bestimmte außeralltägliche Situationen dienlich zu sein, indem er sie als bloße Unterhaltung auffasst. Dass sie damit zum Beispiel auf moralische Dilemmata hinweisen könnten, wenn der Spieler vor eine unklare Entscheidung gestellt wird, lässt er dabei völlig außer Acht.
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    R. Weiß sollte sich nochmal mit der gesetzlichen Lage vertraut machen. Die Indizierung “brutalster Spiele” durch die BPjM ist keineswegs ein Verbot. Eine Einstufung ab 18 ist bereits ein Verbot, diese Spiele Minderjährigen zugänglich zu machen, über das sich Erziehungsberechtigte wegen GG Art. 6 hinwegsetzen dürfen – wie auch bei einer Indizierung.
    Ein Verbot im Sinne des §131 StGB geht hingegen wesentlich weiter.
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    Besonders schön aber finde ich R. Weiß ab 1:38. Ich transkribiere das mal:
    “Wenn man die wissenschaftlichen Studien anschaut, dann zeigen die halt, dass durch diese Gewöhnung an die Gewalt, dass man Konflikt(e) gewaltsam löst, ja, dass ich Erfolgserlebnisse dabei hab, wenn ich jemand totschieß, also dieses, diese Belohnung durch ne eigentlich strafbare Handlung, ja, des is des wo’s dann gefährlich wird.”
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    Wissenschaftliche Studien zeigen also, dass es “dann gefährlich wird”. Muss eine neue wissenschaftliche Größe sein, leider ist mir die Maßeinheit nicht bekannt und wikipedia weiß dazu auch nichts.
    Ernsthaft: unspezifischer Mist, keine Studie namentlich erwähnt, dazu der Eindruck erweckt, die Forschungslage sei eindeutig und wie immer die Vermischung von Realität und Virtualität.
    Wenn ich virtuell eine Handlung begehe, die real strafbar wäre, dann “wird’s gefährlich”. Sehr wissenschaftlich, doch, ja. Inwiefern denn? Auf wenn alles trifft das zu und inwieweit? Ist das nur bei gewaltdarstellenden Videospielen der Fall oder auch bei solchen, die die gleichen Handlungen weniger graphisch umsetzen? Ist die deutsche Version von Fallout 3 sicherer als die internationale? Sind demzufolge, da es international (glücklicherweise) zu keinen Bluttaten kam, deutsche Spieler besonders gefährdet durch die Spiele? Wenn ja, warum? Wie sieht es mit Kindern beim Spielen (z.B. Räuber und Gendarm, wie das nette Foto im Hintergrund bei Weiß?) aus, deren Phantasie nochmal weit über der von erwachsenen Videospielern liegt?
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    Er hat also eine Studie zur Wirkung von Mediengewalt auf Kinder und Jugendliche durchgeführt und fordert auf deren Basis (wieso sonst wird das im Beitrag erwähnt?) ein Verbot von Spielen für Erwachsene, womit er aber eigentlich nur eine Indizierung meint. Womöglich, weil seine Argumentation für ein wirkliches Verbot zu wenig verständlich und tendenziös ist.
    Furchtbar, wie man immer erst klären muss, was andere eigentlich meinen, wenn sie sich zu dem Thema äußern, weil sie sich nichtmal an die gängige Terminologie (Verbot – Indizierung) halten. Was er mit “brutalsten Spielen” eigentlich meint, darüber versuche ich gar nicht erst zu spekulieren.

  3. @frontal21
    Sagt der Weiß oder wer? Ich möchte mir das gar nicht ansehen.
    Auch die andere Seite sozusagen legt da meiner Erfahrung nach nämlich keine anderen Vorurteile und Einschätzungen getarnt als Fragen bei “Wissenschaft” an den Tag – geht eine Nutzungsforschung vielfach doch schon von einer “Faszination für Gewalt” aus, und keiner Auseinandersetzung, anderen Beschäftigung, mit dieser (Gewalt) – bei Freude an (fiktionalen) Gewaltdarstellungen. Aber so ist das nunmal, wenn Spiele angeblich auch bloß konsumiert werden würden, anstatt rezipiert. Die kulturellen Sauberkeitsvorstellungen im Land dazu sind vielfältig und erdrückend

  4. ihr immer mit eurem moralischem dilema. als ob es irgendeinen spieler interessiert, dass er in bioshock die kleinen kinder aussaugt. zu einem dilema bei der entscheidung wirds erst, wenn ich mich nicht entscheiden kanm, welches spielende ich nehmen soll. ich finde die flughafenszene in cod mw2 nicht schlimm, ich finde sie lächerlich. lächerlich wie invinity wards behauptet, dass sei die realität und der spieler würde durch das spielen die terroristen hassen. schlimm wirds erst bei dem gedanke, dass die medien wieder einen neuen skandal lostreten könnten.

  5. @frontal21:
    Ein Pauschalurteil über alle anderen Spieler würde ich mit verbitten.
    Moralische Dilemmata sind in Egoshootern tatsächlich seltener, aber beispielsweise im von mir genannten Fallout 3 durchaus vorhanden. Und von Mass Effect (3rd Person, ich weiß) fange ich gar nicht erst an…

  6. ne das war jetzt eher bei dem beisipel bioshock gemeint. moralisches dilema klinkt wie als würden wir zitternd vor dem bildschirm hocken und in tränen ausbrechen. wenn das so ist, wisso “ermorden” wir dann munter menschen in GTA und erklären dies dann damit, das es am spieler liegt, ob er dies tut und dass dann die ploizei kommt, als ob wir dies nicht tuen würden.

  7. @Mortipher
    Ja ich verstehe auch nicht wie so jemand noch gegen “Faschismus” in Games vorstellig werden möchte, wenn er eine “Gefahr” darin sieht wenn vermeintlich unmoralisch oder tatsächlich unethisch gehandelt wird in Spielen, wenn (etwa auch nur deutsche!) Gesetze übertreten werden – wenn VerbrecherInnen gemimt werden, und nicht nur KönigInnen oder RennfahrerInnen. Betrifft es bei Games nur den zumindest angeblich interaktiven Charakter dieser oder auch Filme, Fernsehserien, Comics usw. Noch eine alltägliche Gedankenwelt – darf man auch nicht mehr Unmoralisches im Alltag denken bevors “gefährlich wird”
    Ich halte Literatur ja für etwas überaus Gefährliches und möchte Games auch so denken. Also ich bin ja sehr für das Gefährliche so, weil das allein für mich auch vor solchen Gedanken wie von Weiß schützt. Wo bei “Faschismus” ganz offensichtlich eher über sich selbst gesprochen wird.

    Wie sehen die Studien von Weiß aus? Soweit ich “weiß” (sic!) gehen sie für gewöhnlich über Selbsteinschätzungen minderjähriger ProbantInnen – da werden die was über Games gefragt und wenn sich die so artikulieren wie beschrieben ist das für den Herrn Weiß dann “erschreckend”. Und auch wenn seine Erkenntnisse in Laboruntersuchungen gewonnen wären, solchen Experimenten, was wäre dadurch auch für einen Rest der Welt gewonnen? Einen Rest, welcher im Unterschied zu Herrn Weiß und anderer Leute so erstens an derlei Fiktionen offenbar interessiert ist, und zweitens eine Freude an solchen Gewaltdarstellungen, oder meinetwegen auch manches in Deutschland verächtlich gemacht werdendes in Sport (MMA) oder Sex (BDSM), von einer “Faszination”, “Aus”- respektive “Einüben”-Wollen realer Gewalt unterscheiden kann. Dazu in der Lage ist wozu Herr Weiß offenbar einen Staat braucht welcher das für Andere unterbinden soll. Als Jugend- ODER Erwachsenenschutz: weil wie Gerd Bacher hier in Österreich es einmal zu Rundfunk formuliert hat Menschen die es nicht besser wüssten halt “zwangsbeglückt” werden müssten, damit sie von ihrem eigenen Geschmack sozusagen abgebracht werden und dem einer so erwünschten Norm zugeführt. Ob über Verbote oder irgendwie anders, dass die Freundin Schluss macht wenn “Killerspiele” gezockt werden, anderweitig ausgegrenzt wird, oder Games eben weitgehend “gesellschaftlich” geächtet werden auch ohne dass sie ein Staat verboten hätte. Weil es diese Leute so wünschen – ihrer Gewalt entspricht, deren Brutalität dem Geschmack und Empfinden anderer Menschen gewgenüber. Solche reale Gewalt eben wie sie Herr Weiß fordert… Was das für eine “Gesellschaft” im Sinne von Gemeinschaft sein soll frag ich erst gar nicht.

    Diese Leute haben ein ureigenstes Problem mit Gewalt: sie möchten ständig dagegen vorgehen, und wie tun sie das – indem sie selbst Gewaltmaßnahmen vorschlagen, wenn schon nicht getwalttätig werden… Über diverse Ausgrenzungen, ein strukturelles Aufbegehren, usw. Von dem dazugehörigen Menschenbild ganz zu schweigen – das kann ich sowieso nur entmenschlichend nennen, tat ich auch schon in meiner Dissertation.

  8. WEISS ist kein Experte… ich habe in der Vergangenheit regelmäßig seine unsinnigen Meinungsäußerungen dekonstruiert; ein paar “highlights”:

    WEISS konstruierte in den 90ern eine abstruse Hypothese, gem. der Mediengewaltexposition jugendliche Rezipienten quasi direkt rechtsradikalisieren würde (Jugendliche Rezipienten mit türkischem Migrationshintergrund würden militante Antifaschisten)………

    Kausalität und Korrelation sind in seinen Studien dasselbe; ob rechtsradikale Jugendliche mehr Mediengewalt rezipieren oder ob das Rezipieren von mehr Mediengewalt Rechtsradikalismus generiere differenziert er nicht (ungeachtet der theoretischen Abstrusität des Wirkungsmechanismus), eine Korrelation interpretiert er immer exkl. in letzterem Sinne. Das Problem ist auch in seiner aktuellsten Langzeitstudie (HOPF/HUBER/WEISS 2008) evident…

    Mediengewalt bewirke eine “Innenweltverschmutzung”…

    WEISS definiert Multimediennutzer als “Politoxikomane”(!); es mag genügen, dass man TV und Radio rezipiert……… Er fabuliert von einem “Reigen der Konsumenten brutaler Videos”; “Brutale Videos?” mag man sich fragen: Ja… z.B. “Rambo”, der sei ein “Ziemlich extremer Gewaltfilm”; die Thematisierung des US-amerikansichen Vietnamtraumas sei eine fragwürdige Rechtfertigung für Selbstjustiz und Racheakte, sozial- und politikkritische Elemente des Werkes realisiert er nicht… die pornographische Perspektive par excellence.

    WEISS hat selbst im Jahr 2000 Werner GLOGAUER als eine seiner Referenzen zitiert! Auch Dave GROSSMAN zitiert er regelmäßig als Koryphäe…

    WEISS ist Erstunterzeichner des sog. “Kölner Aufrufs”…

  9. @frontal21
    Deshalb bin ich auch sehr gegen Beschwichtigungsversuche in der Art, dass die Polizei in GTA kommt wenn man dort mal (vermeintlich) Amok gelaufen ist in einer Öffentlichkeit wie sie die Spielwelt portraitiert. Ich bin aber auch gegen Zuschreibungen der Marke “ist ja nur ein Spiel” – nein! Ist es eben nicht. Spiele ermöglichen das, sie ermöglichen über Grenzen in Lebenswirklichkeiten zu treten – für Leute wie Weiß negativ, ermöglichen “Gewalt”, Üben dieser, weil sie sie offenbar in diesen Grenzen gefangen halten möchten als politisch-realistisches Projekt/Vorhaben, für mich überaus positiv, eine Befreiung – das ist ja auch das was so gegen Games gehabt wird mitunter auch. Und das ist eben nicht “nur” ein Spiel, sondern eine große Errungeschaft aus meiner Sicht, als Werturteil gesprochen, und ein zivilisatorischer Fortschritt gegenüber einer Zeit wo so etwas bloß Literatur oder Film schaffen konnte zum Beispiel.

    @Vicarocha
    Du meintest wohl “Polytoxikomane” statt “Politoxikomane” oder doch irgendwas mit “Politik” ;-)
    Also “Polytoxikomane” – zur Erklärung – das sind ja nach mehreren Drogen abhängige Menschen, wo dann so Fernsehen eine Droge wäre, Radio eine Andere. Wohl Medienfeindlichkeit par excellence. Wäre jedenfalls schön zu wissen woher das Zitat genau stammt.

  10. Nicht ich meine das, WEISS meint das… das ist ein direktes Zitat (inkl. Orthographiefehler – außer ich habe das selbst falsch abgetippt anno 2007); Quelle:
    WEISS, Rudolf H. (2000): Gewalt, Medien und Aggressivität bei Schülern. Göttingen / Bern / Toronto / Seattle, S.152.

    Man kann sich streiten, ob WEISS das Einzelmedium bereits zur Droge erklärt oder das Problem für ihn wirklich erst in der kombinierten Nutzung entsteht… beides ist aber so oder so bullshit ohne wenn und aber. :-)

  11. Ulrich Roski – Polytoxikomanie:
    http://www.lipwalklyrics.com/lyrics/576777-ulrichroski-polytoxikomanie.html

    So was nennt der Fachmann die
    Polytoxikomanie
    Gift muss man durch Gegengift vernichten
    Polytoxikomanie
    Weckt dich aus der Lethargie
    Und auf so was Schönes kann man nicht verzichten


    “hat Menschen die es nicht besser wüssten halt “zwangsbeglückt” werden müssten”
    Ist das Wort wirklich so gefallen? Da wird ein in Europa langsam Angst ob diese “Elemente” nicht bald wieder die Macht an sich reißen. Immer öfter hört man diese Meinungen von den “ehemaligen” Volksparteien, da sollten bei allen die Alarmlichter angehen!
    .
    Happy Coding.

  12. Herr Weiß sitz doch nicht zufällig vor diesem Bild. Das ist doch extra so arrangiert.
    Nun werde ich, wenn mir ein Pfarrer mit Kreuz und Bibel entgegentritt, um sich mit mir zu unterhalten, sofort das Weite suchen. Es liegt doch auf der Hand, dass mich der Gottesdiener missionieren will, egal wie sehr er beteuert, über Alltagsdinge zu reden.
    Genauso ist es doch hier. Herr Weiß trägt Schild und Schwert so offensichtlich vor sich her, dass eine Diskussion mit ihm gar nicht möglich ist. Da ist nichts mehr zu hoffen.
    Ich verweise noch einmal auf die Galileo-Sendung. Das ist auch GTA! Und hier fällt kein Wort über Gewalt, “Killerspiele” und Verbote. Herr Weiß muss erst einmal zur Realität zurückfinden, ehe man sich mit ihm an einen Tisch setzen kann.

  13. @purchaser: “Herr Weiß muss erst einmal zur Realität zurückfinden, ehe man sich mit ihm an einen Tisch setzen kann.”
    Dies gilt (leider) für viele der Spielekritiker: Frau und Herr Pfeiffer, Berg, AAW, (siehe ZitatDB für weitere Namen). Man muss sich ja anur die letzte News über Frau Pfeiffer ansehen, dass man merkt dass diese Peronen nicht in der Lage sind eine Diskussion zu führen. Bei vielen besteht doch eine Diskussion nur darin dass man ihre Meinung ohne Reflektion 1 zu 1 übernimmt.

    Ich finde dabei immer schlimm, dass man uns Gamer als Diskussionsunwillig und unfähig hinstellt obwohl wir es immer wieder versucht haben eine Diskussion zu beginnen.

    Happy Coding.

  14. @The_Real_Black
    Ja vor einigen Jahren noch im Fernsehen. Hab das selbst gehört. Der denkt sich dabei auch nichts – ist heute zwar über 80, aber wird als “konservativer Intellektueller” auch von so manchem “Linken” im Land geschätzt. Das hat aber auch noch einen spezifischen politischen Hintergrund der mit dem jahrzehntelangen Monopol der Sendeanstalt ORF zusammenhängt, dessen Intendant dieser Mensch lange Jahre war. Es ging da eben um das TV-Programm und wie dieses oder jenes sein sollte, oder besser nicht. Dessen Ära hat in den 1980ern aufgehört und seitdem wird so irgendwie auch eine Kommerzialisierung beklagt. Das Monopol ist mittlerweile auch gefallen
    Vielleicht wäre eine solche Äußerung in Deutschland auch nicht möglich gewesen – das mag schon sein -, aber Deutschland hat auch einen Scharfmacher gegen Internetmedien, welche ebenfalls rundfunkisiert werden sollen wie ich es ausdrücken möchte, Pornografie und “Killerspiele”, Norbert Schneider aus Nordrhein-Westfalen…
    Um einen Einblick in hiesige Lebenswelten zu gewinnen vielleicht noch dieser Link: http://haftgrund.twoday.net/stories/4824870/

  15. Zwei Aussagen kann ich uneingeschränkt zustimmen.
    Steffen Gresens: “Muss man denn immer was von Spielen lernen? Meiner Meinung nach sind Spiele eben Spiele, die dienen zur Unterhaltung…”
    Dr. Björn Maurer: “Vielleicht sollte man eben versuchen, diesen emotionalen Faktor rauszunehmen aus der Diskussion…”
    +++
    Beides sollten unsere eifrigen Spielekritiker und Verbotsfordere unbedingt beherzigen. Rudolf Weiß hat leider nur seinen üblichen Bullshit losgelassen (sorry für die Wortwahl, aber in dem Fall kann ich nicht anders).

  16. ihr immer mit eurem moralischem dilema. als ob es irgendeinen spieler interessiert, dass er in bioshock die kleinen kinder aussaugt

    ja ich habe es noct übers herz bringen können die zu ernten

  17. Weiß ist im Bezug auf Videospiele ein Extremist.
    Und mit solchen “Personen” lohnt eine Diskussion nicht.
    Solche Personen verbreiten Lügen, Hass und Gewalt.

    Und Weiß ist weder Experte für irgendwas, noch bekommt er es auf die Reihe, wissenschaftliche Arbeiten abzuliefern. Der Mann ist für jeden Akademiker eine Blamage, denn: Wenn ich den reden höre, dann habe ich das Gefühl, Doktortitel und sonstige akademische Grade gäbe es bei Aldi für 1,99€ vom Wühltisch.

  18. Dr. Björn Maurer: “Vielleicht sollte man eben versuchen, diesen emotionalen Faktor rauszunehmen aus der Diskussion…”
    ***
    Wünschen wir mal Herrn Maurer ganz viel Glück, dass das irgendwann auch mal passiert – in jedlicher Art von Diskussion. Aber ich glaube es nicht wirklich. Und wenn man mal doch ohne Emotionen argumentiert, ist man ja gleich “zu kalt”, “zu emotionslos” etc. pp.

  19. Pyri: ein schlauer mensch hat mal gesagt, wir spielen den traum, der kleinen götter. wir können viel erschaffen, aber vor allem auch viel zerstören. wir können uns an konflikten erproben, ohne das die konzequenzen wehtun. und wenn etwas schief läuft, ist eigentlich garnichts passiert. gta ist das beste beispiel. würde es und auch in allen anderen shootern darum gehen, (möglichst brutal) zu morden, dann gäbe es in gta keine polizei, dann würden wir ein spiel spielen, indem wir in einem raum stehen und immer wieder auf aufpoppende gegner schießen. warum gta 4 so erfolgreich war, obwohl es keine kettensäge, keine abfleigende körperteile und kein 100 liter blut mehr gibt, liegt daran, dass rockstar versucht hat, eine möglichst glaubwürde und dynamische welt zu schaffen. überteibene stunts und grelle explosionen machen juste cause 2 zu einer riesigen spassbombe, aber nur für kurze zeit. in gta liegt der reits in dieser welt die türschwelle zu betreten und und dinge tun, die man im echten leben nicht tun würde. man fühlt sich hier frei. gerade desahalb hat gta 4 die beste wertung bekommen und deshalb haben viele sie wieder heruntergesetzt, weil die realtiät viel größer ist, als nur 10 betretbare häuser, nur 20 verschiedene menschen, die nur 10 verschiedene dinge machen können. aber gta ist auf dem richtigen weg. in br-alpha läuft gerade eine doku über hollywood-gangsterfilme in denen das glorifiziert wird, was u.a. in gta kritisiert wird.

  20. Spielende Frauen am Computer? Weiß: Gibts nicht! Es gibt nur Männliche Kellerkinder, die alleine zocken und keine Freunde haben! Internet und Multiplayer? Nie gehört, was des?

  21. Das stimmt, ich passe nicht ins Klischee, laut Kritiker spielen nur Kinder….
    Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass die meisten Mitspieler auf dem Server, so zwischen 20 und 30 Jahren sind.

  22. Entschuldige Petra, du hast ausversehen bei den Alters-Zahlen eine 0 rangehängt! Und vergiss nicht! Emanzipation! Eine Hausfrau zu sein ist nach heutigen Gesellschaftlichem Verständnis:” UNTERDRÜCKUNG!! Darum muss man/frau ja auch seit es das neue Emanzipierte Neusprech gibt überall ein Innen ransetzen wie z.B. BauarbeiterInnen, KloputzerInnen, SprengmeisterInnen, IdiotInnen, … Zwar werden seit dem immer weniger Kinder geboren, weil keiner mehr zeit hat diese zu erziehen, weil man/frau immer Arbeiten muss und man/frau weiß schon jetzt nicht, wie man/frau das alles abfangen soll, aber die Welt ist viel viel viel besser geworden, seit dem wir Gutmenschen den Primitiven Unter-Menschen erklären was alles Böse ist und was gut ist! Ja Petra auch du bist Böse! Hier die Meßlatte nach Schmarn und Sprechdurchfall woran ein Kritiker erkennt, das man Böse ist:”
    1. Er/sie benimmt sich ANDERS! :-O
    2. Er/sie trägt Komische Klamotten :-O
    3. er/sie spielt KILLERSPIELE :-O
    4. Sie ist eine FRAU und spielt Killerspiele :-O
    5. Hausfrau sein :-O
    6. er/sie erkennt, dass das rumhacken auf den Islam im Fernsehen nur Propaganda ist um von den wahren Problemen abzulenken” :-O
    7. Er/sie will eine FAMILIE! Bäh :-O
    8. er/sie macht dinge die ICH NICHT VERSTEHE! :-O
    9. er/sie sieht KEIN ARD UND ZDF!!!! :-O
    10. er/sie glaubt tatsächlich, KILLERSPIELE WÄREN NICHT VOM MILITÄR ERFUNDEN UM IM VIETNAMKRIEG DIE HEMMSCHWELLE ZUM TÖTEN ZU VERRINGERN! :-O
    11. ein Kritiker erklärt, dass eine Person Böse ist! z.B. Schweinefirmen! :-O
    12. er/sie ist gegen die totale Kontrolle und entmündigung mündiger Bürger und will stattdessen FREIHEIT und EIGENENTSCHEIDUNGEN!!! WHAAAAAAAAAA NIEMALS! :-O
    ;-)

  23. @Soldat-Hans
    Mehrspieler fällt dabei unter Scheinwelt und Realitätsflucht. Das zählt also nicht. Ist bloß ein weiteres Symptom der (fern)diagnostizierten Problematik an welcher da Fremde leiden – in Vorbereitung auf Gewaltverbrechen noch dazu gedacht.

  24. Es treffen also mehr als 3 Punkte zu? Lass mich mal in meiner Liste nachsehen: Also etwa 10 Punkte treffen bei dir zu schätze ich! Ohh, du gilst laut Schmarn und Sprechdurchfall leider als Gesellschaftlich hoch gefährlich und musst in ein Umerziehungslager! Dort werden dir wieder alte tolle Werte und tolle alte Freizeitbeschäftugungen beigebracht! Dazu z.B. gehört Sackhüpfen in der Botanik und das einnehmen von Drogen, die dafür sorgen, dass man alles glaubt was man hört, damit einem Ordentlich das Gehirn gewaschen werden kann von all dem Dreck und Schund! Das natürlich NUR zu DEINEM besten! Wir Gutmenschen wissen, was gut für dich ist! Früher war alles besser!

    Wenn du jetzt meinst, Drogen gehen doch in einen Wiederspruch meiner Weltlichen Moralvorstellung: Der Zweck heiligt die Mittel! Um die Welt zu retten muss man eben auch auf solche Mittel zurückgreifen!
    ;-)

  25. Das mit dem Umerziehungslager ist gar nicht so abwegig. Kurz vorm Ende der DDR waren derartige Lager für Andersdenkende geplant. Zum Glück ist es nicht mehr so weit gekommen und die Wende ist friedlich über die Bühne gegangen.

  26. Ja, dafür kamen dann die ganzen Ideen hier rüber und was ist? Die Politik ist so bekifft wie die bei der DDR! Die DDR Tussi Merkel ist dann ja auch noch Kanzlerin geworden und die hält nicht viel von der Demokratie und das merkt man! War ja früher schon so diese DDR Scheindemokratie! Ich glaubt, die unterscheidet sich von unserer kein bisschen, werden ja immer wieder die selben deppen gewählt, weil man sie kennt! Gerade weil man sie kennt und weiß was für Arschlöcher das sind sollte man umschwenken auf eine andere Partei! Ich mach bald mal ne Partei mit dem namen NSDAP= Nutzlose-Schimmel-Deppen-Anal-Partei auf! Alleine wegen dem Namen NSDAP werden einige sagen, ohh, da hab ich doch ma von gehört! Waren det nich die linke oder so. Weiß net mehr, aber denen geb ich ma meine Stimm. Die waren glaub ich janz jut. Ja, der Klaus meint det glaub ich auch. Ja dann rein in die Wahlurne. ;-)

  27. Ach, die DDR hat mit unserem Thema hier gar nichts zu tun.
    Der deutsche Jugendschutz ist einer der verstaubten Paragraphen der Adenauer-Zeit, an denen aus irgendwelchen Gründen weiter festgehalten wird. Das ist Recht aus einer Zeit, als Kuppelei strafbar war und das Bundesverfassungsgericht erklärt hat, die strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität sei rechtmäßig, um die sittlichen Anschauungen des Volkes zu schützen.
    Da braucht man sich nur ansehen, was früher alles indiziert wurde, wie Indizierungen zum Teil Jahre später wieder aufgehoben wurden und das Material dann ohne Altersbeschränkung freigegeben wurde, um zu sehen, dass da irgendwas ganz gewaltig falsch läuft.

  28. @Kranki

    Nein, mit der DDR hat die heutige Diskussion um Computerspiele nichts zu tun.
    Aber der Großteil der Berichterstattung über bestimmte Spiele, erinnert doch stark an alte Zeiten.
    Nur waren es früher Filme und Bücher, über die hergezogen wurde.
    Zum Beispiel, bei „Krieg der Sterne“ wurde behauptet, dass die Bevölkerung auf den dritten Weltkrieg vorbereitet werden soll.
    Vollkommen harmlose Filme, wie „James Bond“ wurden als gewaltverherrlichend bezeichnet.
    Ich könnte noch weitererzählen,….es war manchmal haarsträubend.

    Es ist schon interessant, wie sich die Argumente gleichen.

  29. Weiß soll ins Altersheim gehen denn da gehört er hin.
    Wenn ich solch einen Unsinn von solch einen Rentner höre der sich als Experte ausgibt rollen sich bei mir die Zehennägel auf.
    Und auch diese Brillenschlange im Anzug sollte mal die Finger von seinen geliebten Pilzen lassen. Boah, bei solchen Leuten sehe ich echt ROT!

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