„Dialog Internet“ startet

Nachdem wir zur Vorbereitung schon gestern ein kleineres Treffen veranstaltet haben, startet der vom Bundesfamilienministerium initiierte Dialog Internet morgen ganz offiziell mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Die Agenda sieht vor „zu Beginn (…) die richtigen Fragen für den Dialog zu formulier[en]“. In einer Diskussionsrunde mit uns befinden sich unter anderem Netzpolitik.org, der BITKOM und das BKA. In diesem Kreis sollen folgende Fragen „präzisiert, kommentiert und gewichtet werden“:

    Themenschwerpunkt „Risiken“

  1. Welchen Beitrag zum besseren Schutz von (a) Kindern und (b) Jugendlichen können nichtstaatliche Akteure (z.B. Unternehmen, Verbände, Netzgemeinde und Erziehende) leisten?
  2. Wie kann das geltende Recht im Internet besser angewendet werden?
    Themenschwerpunkt „Chancen“

  1. Wie können Möglichkeiten des Internets genutzt werden, um neue demokratische Beteiligungsformen zu entwickeln?
  2. Welchen Beitrag können (a) staatliche und (b) private Akteure zur besseren digitalen Integration und zur Vermittlung von Medienkompetenz leisten?

Ich werde versuchen, auch morgen auf Kommentare und Tweets zu reagieren. Falls etwas Zeit dafür bleibt, gibt es auch Statusupdates meinerseits.

4 Gedanken zu “„Dialog Internet“ startet

  1. Werdet ihr auch irgendwo bei „Dialog Internet“ auf der Seite erwähnt? Im Moment wirkt das alles so halb offiziell – bei mehr Informationen würd‘ ich eine News wagen^^.

    • Der Tag heute wirkte ohnehin leicht unorganisiert: Zuerst kamen offenbar mehr Teilnehmer als erwartet, die dann handschriftliche Namensschilder bekommen haben. Dann sollten in Gruppen von bis zu zehn Personen die Fragen in je 15 Minuten(!) abgehandelt werden.

      Namen der Teilnehmer wurden im übrigen nirgendwo veröffentlicht. Ich hoffe, das ändert sich noch.

  2. Also zur Frage
    „Welchen Beitrag können (a) staatliche und (b) private Akteure zur besseren digitalen Integration und zur Vermittlung von Medienkompetenz leisten?“
    kann ich schon folgende Lösung anbieten!
    1.keine Hetze,Propagada und Volksaufhetzung von/durch Printmedien, Shows im TV (z.B. Frontal21) und vorallem durch Politiker gegen Videospiele, Entwicklerfirmen und Spieler.
    Wenn mit diesen falschen Dingen aufgehört wird, haben die Menschen wieder freie Köpfe, um das Thema besser verstehen zu können.

  3. Das Thema wurde in der Tat (mal mehr, mal weniger scharf formuliert) häufiger angesprochen. Im Grunde zu jedem nur erdenklichen Anlass. (Neue demokratische Beteiligungsformen? Erst muss man aufhören, den Menschen Angst zu machen!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.