VDVC überträgt Premiere von 1378(km)

Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe wird morgen ab 19:00 das Spiel „1378(km)“ öffentlich vorstellen. Das Serious-Game hatte bei der ersten großen Ankündigung Ende September hohe Wellen geschlagen. Ohne, dass es je Möglichkeiten zum Testen gegeben hatte, empörten sich viele über das Spiel, welches sich ernsthaft mit einer schwierigen Thematik auseinander setzen möchte. Rainer Wagner, Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft argumentierte damals „Was ich in dem Trailer für das Spiel gesehen habe, genügt. Ich brauche ein Computerspiel, dessen Spielspaß darin besteht, unbewaffnete Zivilsten abzuknallen, nicht unbedingt zu spielen, um es zu kritisieren.“

Der für das Spiel verantwortliche Karlsruher Medienkunst-Student Jens M. Stober dagegen betrachtet das Spiel aus einer anderen Perspektive: „Der Irrsinn der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze wird so leicht nachvollziehbar vermittelt, da er direkt in der Ich-Perspektive nachempfunden werden kann.“ In der Beschreibung des Spiels heißt es, „1378(km)“ ermögliche als 3D-Simulation eine interaktive Zeitreise in das Jahr 1976 an unterschiedliche Abschnitte der innerdeutschen Grenze. Dabei haben die Spieler die Wahl, ob sie als Grenzsoldat der DDR oder als Republikflüchtling agieren möchten.

Aufgrund der aufgeheizten Debatte soll das Spiel nun morgen begleitet von einer Podiumsdiskussion in der HfG veröffentlicht werden. Der VDVC wird mit einem Team vor Ort sein und live berichten. Mit freundlicher Genehmigung der HfG und dank der Mithilfe unseres Partners Gamestrust.de werden wir außerdem eine Videoübertragung per Livestream anbieten können.

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