Programmhinweis

(Game One)

„Game One“ hat am 08.12.2010 einen Blick auf die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK) geworfen. Wer die Sendung verpasst hat, aber schon immer einmal wissen wollte, wer dem Prüfgremium Inhalte von Spielen vermittelt, kann dies online jederzeit nachholen:

Zum Stream (ca. ab 05:00)

17 Gedanken zu “Programmhinweis

  1. weiß ich schon. wenn es dir an neuem material mangelt, weißt du bestimmt, dass es eine messerstecherei zwischen rivalisierende jugendlichen in berlin wittenden oder wie des ding heißt gab und einen fast amoklauf an einem kindergarten in fronkreisch. das könnte interessante folgen haben (ich finde ihn und dann mache ich ihn zu 1000 gedärme oder so)

  2. Weiß ich beides schon. Ich spekuliere aber ungern ins Blaue und möchte auch nichts heraufbeschwören. Und 08.12. ist für mich nicht soooo unaktuell. Was ich mich nicht mehr traue ist ein Link zu der Studie zu posten, wonach bei eSportlern keine erhöhte Aggressivität festgestellt werden konnte.^^

  3. @ Rey

    Die Studie wurde aber nich auf der Gamescom dieses Jahr angefangen oder? Da war ein Wissenschaflter mit einer Umfrage und einem Geschicklichkeitsspiel. Hab da mitgemacht mich aber nicht weiter um das Ergebnis gekümmert. Hatte mit dem Typ ein kurzes, interessantes Gespräch und er schien sehr neutral Games gegenüber eingestellt zu sein

  4. Edit:

    Den Game One Beitrag hatte ich schon gesehen, ist zwar alles sehr verkürtzt dargestellt aber im wesentlichen is das Wichtigste drin

  5. Na ja, „Game One“ halt. Ich will auch nicht, dass meine kleine sechsjährige Schwester solche gezeigten Inhalte sieht – aber mein 58-jähriger großer Bruder, der schon!
    Hört auf, die USK schön zu reden.

  6. Tja, leider wurde nicht darauf eingegangen, dass die USK eben nicht NUR Auswirkungen auf Jugendliche sondern auch auf Volljährige hat.

    Ein 21 Jähriger kann hierzulande aus Gründen des Jugendschutzes Spiele wie Prototype nicht so einfach kaufen, da manches einfach nicht erscheint, selbst wenn es nur an Erwachsene verkauft werden dürfte, weil man aus Gründen des Jugendschutzes dieses Verkaufen-an-Erwachsene ja unbedingt unter die Ladentheke verbannen muss oder gleich ganz verbieten muss.

  7. @purchaser:
    Die USK braucht man nicht schönreden, die ist durchaus ok.
    Das Problem ist was die Auswirkungen der USK-Kennzeichnung (oder noch schlimmer der nicht-Kennzeichnung) sind. Das wiederum ist allerdings nicht die Schuld der USK.

    Es ist so ähnlich wie bei Filmkritik: Wenn die Kritiker einen Film scheiße finden, dann kann Dir das egal sein, wenn Du ihn magst kannst Du ihn schauen. Aber wenn jetzt alle Kinos plötzlich keine Filme bringen die Kritiker x mit weniger als y Punkten bewertet, dann kannst Du sie eben nicht im Kino sehen! Das ist nicht die Schuld des Kritikers, aber die Folgen daraus sind eben unschön.

    Gruß
    Aginor

  8. @Aginor
    Die USK sagt aber nichts dazu und die USK ist ja mehr oder weniger doch die Industrie in Deutschland – in Zusammenarbeit mit dem Staat. Der Gesetzgeber wird nicht kritisiert. Im Gegenteil…
    Im Übrigen würde ich das nicht mit Film-Kritiken vergleichen: Eine Feststellung von strafrechtlicher Relevanz oder von „Jugendgefährdung“ wird so mit Werturteilen ja gar nicht verbunden. Das eigentlich doch überhaupt nicht – wenn etwas für „gewaltverherrlichend“ zum Beispiel gehalten wird dann wäre das (leider) eher so als Faktum gesprochen, eher als Tatsache (Sachverhaltsdarstellung) und eben nicht als Interpretation, subjektive Einschätzung. Recht, noch dazu Strafrecht, SOLL ja auch in Deutschland nicht willkürlich sein…

    Ähnlich verhält es sich zum Teil auch mit ideologischen Zuschreibungen: ich erinnere bloß daran als Rambo III in Wiesbaden das „Prädikat sehenswert“ erhalten hat… Man fürchtet sich, zum Teil historisch begründet, vor Propagandamaterial und sichtet in einem deutschen Mainstream auch dementsprechend – ein dadurch vielfach herauskommender Antiamerikanismus bei amerikanischer Populärkultur mit vielfach eben anderen Zugängen zu Waffentechnik, Militär oder Patriotismus, wird entweder geleugnet oder als „Kritik“ legitim erachtet, usw. Dass man womöglich gerade dadurch die Vorstellungen welche man eigentlich nicht haben möchte übernimmt, wird einfach nicht gesehen. Und so findet sich eben KEIN „Napoleon: Total War“ (ein eigentlich europäisches Spiel), „Battlefield“ (dito, aus Schweden) ODER „Call of Duty“ in Jahres-Bestenleisten bei SPON, etc. http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,733770,00.html So lächerlich durchsichtig das auch immer sein mag – ein „Napoleon: Total War“ fällt bei all den vorhandenen Ressentiments ja wohl sowieso schon über dessen an Goebbels Sportpalastrede erinnernden Titel weg, „Battlefield“ und „Call of Duty“ vielleicht auch. Die im Land vorherrschende Ideologie triumphiert. Hass, Angst und Vorurteile gegenüber angeblich militarisiert werden sollender Jugend und junggebliebener virtueller PanzerkommandantInnen zum Beispiel ;-)

  9. In der Tat ein eher sinnloser Beitrag. Ich hatte das Gefühl, das der eher an 15jährige gerichtet war, die Black Ops zocken wollen, und die deshalb über Alterseinstufungen schimpfen. Ich persöhnlich fühle mich davon eher nicht angesprochen, schließlich will ich ja auch nicht dass „meine kleine Schwester sowas sieht“. Ich wäre ein verdammter Verteidiger der USK, wenn die einfach konsequent wären und „Ab18″ auch wirklich bedeuten würde “ ungeschnitten, brutal, nur für Erwachsene“. Das Problem der Zensur von Ab18″ Titeln wird ja quasi nicht angesprochen.

  10. @Scuba

    Es gibt da auch schon bei den Filmen groteske Szenen. z.B. wenn einem Verwandte aus einem Geschäft mit einer DVD in der Hand anrufen und darum bitten mal kurz online nachzusehen ob der Film xy trotz/wegen/… „ab 18“ geschnitten ist…

  11. @ Rey Alp

    Genau das hab ich auch schon gemacht. Hab „the crazies“ in der Hand gehabt und einen Freund angerufen der mal kurz bei Schnittberichte nachgekuckt hat. XD Ist schon irgendwie lächerlich was man hier treiben muss nur um mal einen kompletten Film zu kucken.

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