Lesehinweis

(tagesspiegel) Die von uns bereits am 15. verlinkte Studie von Ferguson hat es auch in den Tagesspiegel geschafft. In seiner Kolumne spricht Dr. Wewetzer die Ergebnisse an, nach denen eben kein Zusammenhang zwischen den Gebrauch von Videospielen und realen Aggressionen festgestellt werden konnte. Als Gamer ist man schon etwas verblüfft, wenn man solche Passagen lesen darf:

“Aus der prinzipiellen Ablehnung durch die Spielekritiker spricht ein tiefes Misstrauen. Man traut dem Gamer nicht zu, Realität und Fantasie auseinanderzuhalten. Dabei bieten Spiele ja gerade die Möglichkeit, in die Haut eines anderen zu schlüpfen und fremde Welten zu erkunden. Aus der Differenz zwischen Sein und Schein schöpfen sie ihre Faszination.”

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6 Gedanken zu “Lesehinweis

  1. Da ist doch ganz klar der militärisch-industriell-mediale Komplex am Werk! Wieviel hat Dr. Wewetzer für diesen Hetz-Artikel bekommen?
    .
    Außerdem hat Ferguson ja nur mit amerikanischen Jugendlichen geforscht, die sowieso schon abgestumpft sind. Die Ergebnisse lassen sich nicht auf die deutsche Jugend übertragen, die ganz anders geschützt werden muß!!

  2. ja genau! die deutschen sind viel agressiver als die amis, weshalb wir deutschen auch gerne an kriegen teilnehmen und in andere länder einmarschieren.
    ach nee, warte mal!
    das sind doch die amis!

    guter artikel, aber ich denke unsere vom militärisch-schützlobbyistischen-öffentlichrechtlichen-komplex werden wieder mit kuhdung dagegen schießen.

  3. Jetzt stehen Pfeiffers schon am Fenster und gucken, ob nicht irgendwo der nächste Amokläufer herumläuft. Den könnten sie nunmehr dringend gebrauchen. Ich meine: Was nützt so eine durchdachte und besonnene Kolumne, wenn beim nächsten School-Shooting die Meute wieder zähnefletschend nach Schuldigen und härteren Gesetzen geifert?
    Aber es tut gut, noch funktionierende Gehirne in diesem Land zu wissen.

  4. Leider hat der Tagesspiegel nicht die Auflage, um es bis an die Stammtische zu schaffen, doch vielleicht liest die Kolumne ja auch einer dieser möchtegern Experten, wie die Schobers, Weißes oder Hopfes, die sich zwar Stammtischparolen bedienen, aber immerhin vorgeben aus eine gebildete Bevölkerungsgruppe zu stammen.
    .
    …oder sie schreien halt wieder “Hexenwerk!!” und greifen zu ihren Forken und Fakeln. ;)

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