Programmhinweis

(zdf.kultur)

Pixelmacher, ZDFkultur am Freitag den 03.06.2011 – 21:30 Uhr.

Die kommende Ausgabe von “Pixelmacher” wird sich unter anderem damit beschäftigen, weshalb deutsche Versionen von Videospielen geschnitten werden und verspricht darüber hinaus auch zu erklären, warum deutsche Gamer die Originale nicht spielen dürfen. Wer auf die Antwort gespannt ist, aber zdf-Kultur nicht empfängt, kann sich an die ZDF-Mediathek halten.

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31 Gedanken zu “Programmhinweis

  1. *seufz*… und ich wurde als Interviewpartner angefragt, habe mich aber erst am nächsten Tag melden können; da hatte aber bereits Patrik Schönfeldt vom VDCV das Glück. Da geht sie hin, meine TV-Karriere.

  2. *lach*
    Es gibt bestimmt ein nächstes Mal.Der “Kampf” wird ja noch etwas andauern.^^

    Viel Glück nächstes mal. :D

  3. Mir hat die Retro-Folge im Museum sehr gut gefallen. Auch wenn es auf mich immer noch etwas quer strukturiert vorkam. Ich denke mal, das soll der “Pixelmacher-Style” sein. Mal sehen, wie die nächste wird.

  4. DA bin ich aber mal gespannt. Medienzensur kommt in den Medien als Thema ja leider kaum vor.
    Die Sendung hat für meinen Geschmack zwar immer noch zu viel überflüssiges Beiwerk und kommt einfach zu selten auf den Punkt, aber wenigstens gibt es so ne Sendung überhaupt, auch wenn sie wirklich noch sehr viel verbessern müssen.

  5. Ich bin von dem Format Pixelmacher nicht so begeistert. Vor allem kommt es rüber wie das alte Giga mit Gameone vermischt + ein hauch von öffentlich rechtlicher Seriosität. Irgendwie spricht mich die Sendung nicht an. Ich finde es schade dass dafür Neues abgesetzt wird/wurde.

  6. @ZDF-Link
    Zu dem was ich da vorhin sah zitier ich am besten Mal Judith Holofernes: ich glaub es hackt…
    Man beachte wie an der Stelle wo über TF2 berichtet wird die Kamera auf das Gesicht fokussiert, bloß um kein Geschehen auf dem Bildschirm zu zeigen: eine wohl bereits traditionelle Angelegenheit.
    Und “Doppelsieg” in Saboteur verweist in erster Linie auf fiktionale Motorenwerke in Saarbrücken im Spiel. Ähnlich wie bei Visconti in seinen “Verdammten” verweist das Spiel so auf die diversen historischen Verbindungen zwischen Industrie und Nationalsozialismus in Deutschland. Der “Doppelsieg”-Typ und und Hauptschurke im Spiel, ein gewisser Kurt Dierker, erinnerte mich sogar stark an den jungen Helmut Berger (1944)…

  7. @purchaser
    Sorry, aber so wie das in dem Beitrag rüberkommt läuft es doch (wieder) nur auf Blutrünstigkeit unter den Gamern hinaus. Blut, Morde und Leichenteile – deren Absenz wird da angeblich beklagt. So geht das in meinen Augen überhaupt nicht.
    Darauf dürfte man sich so aus meiner Sicht erstmal gar nicht einlassen, dass es da zu solchen Vorführungen kommt.
    Man kann Beispiele erwähnen, aber braucht sie nicht zeigen – denn wie man sieht verläuft man sich dann sowieso in eine Erklärungsspirale hinein. Manches zeigen sie einfach nicht, und dann entstehen schon weiterhin so gewisse Bilder (im Kopf).
    Hinzu kommen da auch noch einzelne Schieflagen: drastische Gewalt-Zensurmaßnahmen wie zu “Half-Life”-Zeiten gibt es heute ja eher nur mehr bei Zombie-Spielen. TF2 ist da auch eine Ausnahme schon.
    Rechtfertigungs- und Beschwichtigungsdiskurse sollten, nein besser müssen, aus solchen Debatten herausgehalten werden, möchte die Seite der Angegriffenen oder Zensierten, also die Gamer, bestehen. Wollen wir so Veränderung (noch) erreichen.
    Unter einer Diskussion von “Zensur in Spielen” stelle ich mir jedenfalls etwas ganz Anderes vor: es wird so nur weiterhin oberflächlich auf die Spiele (herab)geschaut und tatsächlich plakativ etwas anberaumt.
    Am Ende stehen die Spieler und Spielerinnen “solcher Sachen” doch wieder nur als blut- respektive gewaltgeil da.

    Dass was am Anfang gesagt wird, dass nämlich allzu brutale Spiele in Deutschland eben nicht sein dürften, passt so auch überhaupt nicht mit dem für mich nur aufgesetzt wirkenden Fazit am Ende zusammen – dass da etwas doch ein berechtigtes Anliegen wäre. Nein, ich habe für eine solche Berichterstattung gar kein Verständnis.

  8. Wir haben versucht, denen möglichst umfangreich Material zur Verfügung zu stellen. Zum einen waren die Redakteure relativ erstaunt darüber, wie komplex die Thematik doch ist, im Hinblick auf USK, Indizierung, Verbot, Hakenkreuze usw. Die haben Patrik ca. eine halbe Stunde interviewt, wir haben ihnen viel erklärt und gezeigt. Leider haben wir kein Einfluss darauf, was die daraus machen. (Der ganze Dreh dürfte so an die 3 Stunden gedauert haben)
    Aber hey: Wenn ich mich recht erinnere, war das eine Premiere in den Öffentlich-Rechtlichen, dass ansatzweise kritisch über das Thema berichtet wurde. Zumindest die Richtung stimmt.

  9. @gordon-creAtive.com
    Ist ein Wissen um diese Dinge wirklich so gering… Ich meine das ist doch wie bei Game-One auch eine jüngere Generation so gewesen, oder? Waren das dieselben jungen Leute welche da am Anfang im Bild waren und aus dem Off gesprochen haben, oder schickten die da ganz Andere zu Euch und das sind dann nur die Jungen für die Fernseh-Optik gewesen, wenn so ein Bericht mal fertig ist?
    Also hier in Österreich wissen jüngere Menschen schon darum, dass in Deutschland viele Computerspiele sozusagen “verboten” sind. Meiner Erfahrung nach glauben die meisten so auch, wenn sie schonmal was davon gehört haben, dass “indiziert” gleich verboten wäre…

  10. Die Personen die anwesend waren, waren tatsächlich andere, nicht der Moderator Lukas Koch oder diese Valerie, die wohl treibende Kraft ist. Der ‘leitende’ anwesende Redakteur sagte mir, dass er sich nicht viel mit Computerspielen auskennt, war aber dennoch extrem interessiert. Das war ja prinzipiell nicht schlimm, da wir uns auskannten, und die Videos ja wahrscheinlich von den ‘Experten’ zusammengeschnitten wurden. Ich habe auch noch ein kurzes Video, wo einer der Redakteure mit meiner Freundin “House of the dead” zockt :D

  11. @Pyri

    ich kann dir irgendwie nicht ganz folgen. Erst wirfst du denen vor, dass sie die Gore-Szene nicht zeigen und dann sagst du selbst, dass man Beispiele nicht zeigen sollte? Wilsst du Zensur zumindest soweit sie Gewalt betrifft komplett aussparen und rein abstrakt argumentieren? Und was soll da der Inhalt sein, wenn “Rechtfertigung der Gamer” ebenfalls nicht angesprochen werden soll. Allein weshalb “der Staat” meint, dass es einer Zensur bedürfe? Den Aspekt habe ich in der Tat auch vermisst, aber der Rest gehört imho auch dazu.

  12. Mit dem “Hip”, Unschärfe, Bildstörungen gehen die Idioten mir mächtig auf den Geist…
    Kann man nicht einen Ordentlichen Bericht senden?????
    Das Format nerft und lässt “Gamer” nicht auch als sachlich fähig aussehen.
    .
    ok zu Patrik:
    schade, dass sie nicht die Uncut Version von TF2 gezeigt haben, aber ansonsten hat es gepasst und auch das Interview war gut. Super, dass die Petition erwähnt wurde.
    Schade, dass die es mit den “Bildstörungen” verhuntzt haben…
    .
    Happy Coding.

  13. @Rey Alp
    Mir läge etwa viel daran, dass gesagt wird warum (im Ausland) – Beispiel TF2 – andere Gewaltdarstellungen vorhanden sind, als wenn man geschnittene oder veränderte Fassungen einfach vorführt. Ok, wenn jemand nicht weiß was es da alles an Zensurmaßnahmen gibt ist das sicher auch interessant. Und man wurde – zumindest früher – in den letzten Jahrzehnten da auch schon einigermaßen erfinderisch – da gibt es sicher viel zu berichten…

    Wenn man jedoch nur die Gewaltdarstellungen selbst anspricht wird man über kurz oder lang doch wieder nur auf die Schiene “ist unnötig” oder eben nicht gelangen. Wenn in TF2 die Figuren in Springfedern zerfallen ist das so gesehen wohl “besser”, weniger “unnötige Gewalt” etc.
    Der Kontext wird wenigstens verkürzt und die Vorführung (selbst) zum Aktionismus.
    Ích versuche mich da immer in eine Perspektive derjenigen zu versetzen, die von all den Dingen wirklich noch nie etwas gehört haben. Und was die sich dann da bei so einem Beitrag denken
    Bei einem Sendungssegment das doch “Zensur in Spielen” heißt würde ich einen Erkenntnisgewinn in Hinblick auf Ursachen von Zensur erwarten – zumal bei einem Sender der bei all den bekannten Normen um den Begriff “Kultur” noch so heißt. Das soll es doch um Ergründungen schon auch gehen.
    Ich bin mit der GEE-Redaktion (früher) redaktionell zwar kaum einer Meinung gewesen, aber da weiß ich zum Beispiel, dass es schon so Leute gab die das durchaus verstanden, dass es etwa eben so ist, dass “Dead Rising” in England eher als Humor durchgeht als in Deutschland. Da beim ZDF hieß es zur kulturellen Situation prinzipiell bloß, dass da halt etwas in Deutschland nicht sein dürfe. Zunächst.

    Ja, in den USA war mal “Lady Chatterleys Lover” inkrminiert, oder “Die Blechtrommel” – gut. Doch weshalb?
    Ich spreche hier hingegen etwa ganz klar von einer Entmenschlichung, welche seit Contra/Probotector bereits zu beobachten ist. Menschen werden in den Spielen durch anders zumindest gelagerte (Cartoon-)Figuren so ausgetauscht. Während die Game-“Kritiker” ja den unzensierten Games eher einen unmenschlichen Charakter unterstellen. Ich fürchte das sind aber halt alles auch Diskurse auf unterschiedlichen Ebenen – mir ging es ja schon früher oft weniger um Fakten.
    Und das waren dann sozusagen nur Fakten – eine Argumentation gegen diese Zustände fällt so schonmal flach: es heißt zwar noch, ja, Erwachsene sollten nicht bevormundet werden, aber wie nachdrücklich ist das vorgetragen. Mit welchem Herzblut? Das hörte sich – jedenfalls für mich – am Ende wie aus heiterem Himmel an und wollte sich mir auch nicht in den Rest einfügen. Begründet wird das ja so auch nicht…

  14. Probotector yeah !!!!! Ja Roboter sind cooler als Sölder. Aber ist auch ein sehr seltenes Bsp. wo die Zensur das Spiel besser gemacht hat. Ansonsten werden Spiele sonst immer durch unnötige Zensur verhunzt

  15. wegen der zensur, wurde da nicht mal eine frau zu einer politikerrede eingeladen?
    ihre petition hatte die erforderliche mindestmenge überschritten und durfte daraufhin ja auch einen vortrag halten.
    was ist aus ihr geworden, weiss das jemand?

    die andere sache ist ja auch noch, das viele gamer sich wiedersprüchlich verhalten.
    werden chancen und wege bereitgestellt, sich daran zu beteiligen was zu ändern, dann haben die gamer plötzlich alle keine zeit mehr oder aber die spiele sind dann plötzlich nicht mehr so wichtig.
    selbst wenn man den termin in einem jahr aufstellt.
    aber in foren regen die sich immer wieder auf.

  16. Fand den Beitrag ehrlich gesagt nicht so gut, alleine der erste Satz hat mir schon nicht gepasst.
    Und selbst auf der Shooterkonsole Xbox 360 gibt es kein einziges Spiel, in dem Menschen durch Roboter ersetzt wurden, der Beitrag ist hoffnungslos veraltet.

  17. @Egozid und Sunstar:
    immer mit der Ruhe es wurde Wiederspruch eingerecht in der wir die Punkte wiederlegt haben. Solange dies nicht alles ausgeschöpft wurde ist alles noch offen.

    Wieso sollte “die Petition abgelehnt” werden wenn “man sich mit dem Thema auskennt”?
    Wenn man bedenkt was denn alles so online gestellt wird an Petitionen hätte unsere nicht abgelehnt werden dürfen.
    .
    Schlimm ist die Begründung mit der unsere Petition abgelehnt wurde. Bzw mit welcher Petition wir gleich gesetzt wurden… Aber zur entrüstung ist es noch zu früh.

    Happy Coding.

  18. Tja und warum kam sowas?
    Weil jeder Depp meint er müsse eine Petition machen OHNE das da mehrere Augen vorher einen Blick drauf werfen konnten.
    Allerdings frage ich mich wieso man eine Petition mit einer anderen Petition ablehnt?
    Zumal man ja auch bedenken muss, dass die 1. Petition wohl von einem Privatmenschen kam und die anderen wohl vom VDVC.
    Zudem frage ich mich auch, was aus der Frau geworden ist, die es schaffte angehört werden zu müssen!
    Wurde sie schon angehört oder passiert es erst dieses Jahr?

  19. Kurzer Hinweis,
    gerade kam / kommt eine Dokumentation im SWR zu PC-Spielen: 00:45 bis 01:15 “Leben Live, “Miou” und die Maus – Beruf: Computerspieler”
    und:
    Leben Live 01:15 bis 01:45: “Leben Live Du sollst nicht töten, das 5. Gebot und die Pc-Killerspiele”

    Erstere Sendung war, so weit ich sie noch gesehen habe einfach nur eine Dokumentation des E-Sports, aus welchem Jahr habe ich jetzt nicht überprüft, doch die zweite Doku ist laut Videotext vom 13.5.2008 und ist vom Kommentator her etwas provokanter (vgl. auch Titel), jedoch werden normale Spieler – als normale Menschen – gezeigt. (BF 2)
    Kleiner Ausflug in Suchtgefahr usw. inklusive. Dass sich die Wissenschaft über die Wirkung der virtuellen Gewalt nicht einig ist wird genannt.

    Sollten die Dokus irgendwo in einer Mediathek sein, kann man sie ja vielleicht verlinken.

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