Lesehinweis

(telepolis) In den letzten Tagen wurde eine Studie, die angeblich eine Abstumpfung der Gefühle durch Gewaltspiele feststellt, in den Medien weitgehend unkritisch verbreitet. Bei Telepolis hat Thorsten Müller sich daran gemacht die Studie zu hinterfragen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis:

Die Interpretationen in der Studie und vor allem in der Pressemitteilung der Universität Bonn gehen sehr weit. Einen klärenden Beitrag über den Einfluss von Gewaltspielen auf aggressives Verhalten liefert dies jedoch nicht.”

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4 Gedanken zu “Lesehinweis

  1. Es ist zwar schön wenn da etwas kritisiert wird, aber wenn es etwa heißt, dass da Interpretationen “sehr weit” gingen, dann wäre es auch an der Zeit zu erklären in welche Richtung! Wie da Menschen eben gesehen werden, Menschen die Horrorfilme oder solche Videospiele häufig rezipieren, dadurch mehr Umgang mit Gewaltdarstellungen haben und das eben so nicht erwünscht zu sein scheint, dass dann solche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.

  2. vielleicht heisst “sehr weit”, dass man alles mögliche in diese studie interpretieren kann bzw. dass jeder für sich seine antwort auf die frage “machen actionspiele gefühlsarm/gewalttätig?” finden kann.
    oder wie vor langer zeit irgendwer einst mal sagte: du hast viele worte gesprochen, aber nichts gesagt!

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