PETA kritisiert Tötung virtueller Ratte

(PETA) Im Singleplayermodus des First Person Shooters „Battlefield 3“ läuft dem Spieler eine Ratte über den Weg, die er mithilfe eines Messers töten kann. PETA Deutschland hält dies für skandalös, da „das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben“ könne. Des Weiteren sei es nach solchen Taten „bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit„. 2009 war bereits der First Person Shooter „Call of Duty: World at War“ von PETA kritisiert wurden, da – wie in der Realität – Hunde eingesetzt wurden, derer sich der Spieler erwehren musste. Ob PETA auch gegen „Angry Birds“ oder „Worms“ vorgeht, ist uns leider nicht bekannt.

Zur Pressemitteilung

39 Gedanken zu “PETA kritisiert Tötung virtueller Ratte

  1. PETA, das ist doch diese radikale Tierschutzorganisation die selbst schon in Brandanschläge verwickelt war, alles Terroristen, wann kommen die endlich die Blackhawks abholen? Wann bekommen die endlich eine Hellfire auf den Latz geknallt? (Ironie aus) Außerdem weis doch jeder das die Ratte im Endscheidenen Augenblick von einen Stuntdouble vertreten wurde, und nach der Fertigstellung von Battlefield 3 nun eine fixe Anstellung in der Marketingabteilung bekommen hat …

  2. Bitte? Man neutralisiert tausende menschlich aussehende Gegner, aber die virtuelle Ratte töten zu KÖNNEN verroht?

    Also PETA wird wirklich immer abstruser. Da schämt man sich als richtiger Tierschützer gewaltig, dass man mit solchen ********** in eine Ecke gestellt wird.

    Gruß
    Aginor

  3. Nachtrag:
    Immerhin bitten sie dieses mal die Hersteller, anstatt zu fordern. Das ist für deren Verhältnisse schon sehr lobenswert.

    Gruß
    Aginor

  4. Es war Notwehr. Die Ratte wurde von der PLR als Selbstmordattentäter ausgebildet und hatte mit Anthrax vergiftete Zähne. Der Messerstich galt dem Fernsteuerungsmodul auf dem Rücken der Ratte, Blackburn wollte das Tier nur davon befreien, hat aber leider daneben gestochen. So was passiert leider in Stresssituationen. Außerdem könnte ich schwören dass ich Blackburn habe schniefen hören, bevor er die Ratte schnell aus seinem Blickfeld entfernt hatte weil er den Anblick nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Für den Totschlag an der Ratte sitzt er ja schließlich in den Zwischensequenzen auch im knallharten Verhör und sieht sich mit einer Gefängnisstrafe konfrontiert.

    Peta (People Eating Tiny Animals) sollte sich das Spiel noch mal ganz genau anschauen.

    Rettet die Ratten!!!!!

  5. Darf ich daraus schließen, dass sich Themen wie Massentierhaltung oder Artensterben inzwischen erledigt haben, oder wieso hat die Peta Kapazitäten für solche Nebensächlichkeiten?

  6. So etwas findet in der Politik nicht in Ermangelung ernstzunehmender Themen statt, sondern stellvertretend. Soll heißen: das große Problem bekommen sie nicht gelöst, also macht man ein neues Problem auf und liefert gleich einen einfachen (und wirkungslosen) Lösungsansatz. Anschließend kann man sich bequem zurücklehnen in dem Wissen, etwas getan zu haben, und natürlich auch damit vor anderen anzugeben. Kennen wir doch alle.

    Wahrscheinlich macht PETA das hier genauso.

  7. @Hybris: Nein, ich denke die glauben tatsächlich daran dass sie über die positive erzieherische Wirkung von Computerspielen die Leute erziehen können, was natürlich Unsinn ist.

    @Rest: Also bitte, die PETA weiss genau dass die Ratte virtuell ist, es geht ihnen darum dass das zeigen von virtuellen Rattenmorden die Menschen zu echter Tierquälerei anstiften kann und sie bitten darum den Hersteller das zu lassen. Das mag zwar albern sein aber so dumm wie hier manche die PETA-Leute darstellen sind sie nicht, auch wenn sie Extremisten sind.

    Gruß
    Aginor

  8. @Aginor:

    War ironisch gemeint. Anders konnte ich so einem Schwachsinn nicht begegnen.

    Und das von dir genannte Verhalten macht die PETA nur auf eine andere Weise dumm. Denn wenn virtuelle Tierestode zu Tierquälerei anstiftet, dann stiftet die virtuelle Menschentöterei auch zu so etwas an. Und das ist ja wohl schlimmer. Aber die PETA geht den Umweg über die Ratte – frei nach dem Klischee, über einen verblutenden Menschen wegzusteigen, um dem Hund dahinter zu helfen, der sich gerade die Nase gestoßen hat.

  9. PETA hatte noch nie was gegen die Tötung von menschlichen Tieren…
    Und auch im Zweifelsfall hat diese keine Organisation kein Problem damit in ihren Tierheimen Hunde einzuschläfern wenn der Platz knapp wird.

    PETA ist keine Tierschutzorganisation, sie ist eine Tierrechtsorganisation.

  10. Und nun mal alle zusammen: *LOOOL*
    .
    Im Ernst, da scheint jemand einen Text von Regine Pfeiffer zuviel gelesen zu haben. Wie war das damals bei der Diskussion im Forum? Virtuelle Hühner in CS „töten“ ist schlimm, wenn man auf einem Bauernhof aufgewachsen ist?
    Dazu eine kleine Gleichung für die PETA: Spiel ? Realität.
    .
    @Aginor:
    „Bitte? Man neutralisiert tausende menschlich aussehende Gegner, aber die virtuelle Ratte töten zu KÖNNEN verroht?“
    Überrascht irgendwie, zumal es nicht nur viel mehr Ratten als Menschen auf der Welt gibt, die Ratten sind sogar noch unempfindlicher gegenüber Umweltgiften. Ergo ist der Mensch doch die bedrohtere Spezies, die größerem Schutz bedarf. ;)

  11. Also das ist ja mal wieder ein starkes Stück. Ich habe live miterlebt, wie Tiere geschlachtet werden. Trotzdem kann ich bis heute keinem Tier ein Haar krümmen.
    Und hier handelt es sich gar um ein virtuelles Tier, das nicht vergleichbar ist mit einem echten. Und dann zu schlussfolgern, dass es nicht weit hin ist Menschen zu töten, ist ja wohl der größte Humbug.
    Dann müsste mein Vater ja ein Massenmörder sein.

  12. Wo bleibt eigentlich die PETA-Kampagne gegen das virtuelle Schildkrötenschlachten bei SuperMario?
    Und was ist mit Moorhuhn?

    PETA beweist wieder einmal, wie überflüssig sie sind.

  13. Jo ich habe auch so meine Probleme mit der PETA.
    Auch wenn ich zum Teil deren Anliegen durchaus unterstütze. Ich mag keine Massentierhaltung. Wirklich nicht. Das selbe gilt für die unsäglichen Pelzfarmen etwa in China. Oder Delphinschlachtungen in Japan. Oder, oder, oder. Es gibt weiß Gott mehr als genug echte (!) Baustellen, als dass die Damen und Herren von der PETA sich mit so einem Schwachsinn beschäftigen sollten.

    Ich empfehle übrigens Tierschutzinteressierten die Dokumentation „Earthlings“
    Zu sehen etwa über Google videos. Schwere Kost.

  14. Zum Thema Tiere töten:
    Ich selbst habe vor Jahren einen Hecht getötet und verspeist.
    Bei der Schlachtung eines Hühnchens mitten in der andalusischen Pampa war ich hingegen nur dabei.
    Ich hatte immer gedacht, es macht mir etwas aus, aber um ehrlich zu sein, war es kein Problem für mich.
    Fleisch zu essen, aber sich nicht in der Lage zu sehen, selbst ein Tier zu schlachten halte ich schlechterdings für Heuchelei…

  15. Mir kleben auf der Autobahn immer Fliegen an der Scheibe!
    Bin ich ein MÖRDER?

    Ach ja…. und die Motte nicht zu vergessen. Von letzter Woche! Die klebt da noch immer!

  16. @René
    Nein, die Fliegen suchen wohl den Freitod auf der Autobahn. Muss eine Tragödie unter den Fliegenvölkern sein, denn mein Auto wird auch „Opfer“ dieser Selbstmörder. Was die Motte angeht: Du psychopatischer Killer! :D

  17. @Patrick
    Interessant, dass Hornbach im Vorfeld Marktforschung betrieben haben, also ihr Produkt am Endkunden vorab getestet haben, und dass sie ihren Spot der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen zur Prüfung vorgelegt. Sie haben also eine ganze Menge getan, um ein einwandfreies Produkt auf den Markt zu bringen und sich damit auch nach allen Seiten abgesichert. Das schützt sie aber nicht vor Angriffen. Irgendwer hat da falsche Vorstellungen von Recht und Gesetz, von Verhältnismäßigkeit und Zeitgeist. Irgendwer handelt da eher wie eine militante Sekte denn eine Tierschutzorganisation.

  18. @Icarus: Du warst nicht gemeint, hast nur dazwischengepostet :)

    @Crusader: Ja genau so denken die. Ich sagte ja es ist albern. Das ist aber normale PETA-Argumentation: Hilflose Tiere zu töten ist schlimmer als Menschen zu töten die sich wehren können. Das verroht entsprechend ganz furchtbar laut denen.

    @Phelan: Für Konsequenz ist PETA nicht gerade bekannt, das stimmt…

    @René: Nein, per Definition bist Du deswegen kein Mörder. Auch wenn hier bedingter Vorsatz vorliegt (billigendes Inkaufnehmen) :)

    Gruß
    Aginor

  19. @Aginor:
    Hilflose Tiere? Immerhin brachten die Ratten die Pest und zahlreiche andere Krankheiten, die Millionen töteten! Wobei: Das wäre doch Stoff für eine neue Verschwörungstheorie: Die PETA ist für den Rattenschutz weil sie auf eine neue von ihnen ausgelöste Pandemie hofft, welche die Weltbevölkerung dezimiert (und damit die Tiere weniger bedroht).

  20. Peta ist aber auch gegen das Töten von Flöhen.
    Obama haben sie schon kritisiert weil dieser in einer Fernsehansprache eine Fliege tot gekloppt hat.

  21. @Crusader
    Vorsicht, Rückwärtslogik. Die Flöhe haben sowohl Ratten als auch Menschen gestochen. Darüber woher die Seuche ursprünglich kam, sagt das nichts aus.

  22. @ Hybris
    Ich meine mich entsinnen zu können, dass die Pestfloh Theorie zuweilen bezweifelt wird.
    Sooo einig ist man sich gar nicht, woher die Pest kam…

  23. Es geht sogar noch weiter, es wird heutzutage an verschiedenen Stellen angezweifelt ob der „Schwarze Tod“ des Mittelalters überhaupt das Pestvirus war, das wir kennen.
    Aber bei der Pest weiss man dass die Ratten die Seuche nicht einfach so auf Menschen übertragen. Das heißt man kann zwischen so vielen Ratten leben wie man will und bekommt dadurch noch lange nicht die Pest, selbst wenn die Ratten sie haben. Also zumindest man nicht mit deren Körperflüssigkeiten in Berührung kommt. Mit Flöhen sieht das ganze aber anders aus. Und die Flohmethode funktioniert auch zwischen Menschen, ganz ohne Ratten. Folglich sind also die Ratten weniger Schuld asl die Flöhe.
    …aber egal, warum schreibe ich überhaup über Ratten?
    Achja:
    Die Ratten sind natürlich unschuldig, denn Ratten sind Tiere. Diese haben keine unsterbliche Seele und keinen gottgegebenen freien Willen wie Menschen sondern folgen nur ihrer Natur. Daher können sie auch keine Schuld haben [/Theologiegelaber]

    Gruß
    Aginor

  24. Noch eine Anmerkung bevor wir das Thema Pest als ungeklärt beilegen: Yersinia Pestis ist kein Virus, sondern ein Bakterium :P

    Aber wenn wir schon von Tierrechten reden, wieso eigentlich bei Ratten oder Flöhen aufhören? In Afrika steht der Medinawurm http://de.wikipedia.org/wiki/Medinawurm kurz vor der Ausrottung. Ob sich wohl ein paar PETA-Mitglieder finden, die sich freiwillig damit infizieren lassen um das Fortbestehen der Spezies zu sichern? Ich meine, das sind doch auch nur Tiere die leben wollen, und die brauchen nun mal den Menschen als Wirt…

  25. Hups, klar ist es ein Bakterium, sonst würden ja Antibiotika nicht wirken. Danke für die Korrektur.

    Zurück zur PETA:
    Bei dem Thema ist es schwer, konsequent zu sein, denn allein durch unsere Existenz sind Tierarten gefährdet. Da ist dann die Frage was verhältnismäßig ist.

    Gruß
    Aginor

  26. PETA kritisiert das töten von virtuellen Hühnern, Schweinen und Rindern!

    Das ist,was mir dazu einfällt. Wundert mich direkt, das PETA noch nicht Minecraft auf das Korn genommen hat. OK, Schafe und Ti´ntenfische kommen auch noch vor. Schwachfug von PETA!

  27. PETA hat auch einmal von der Gemeinde Fischen verlangt, sich doch bitte in Wandern umzubenennen, da Fischen (oder war es Angeln?) doch so brutal ist. Ein haufen Irrer…

  28. Ach gott, die People Eating Tasting Animals… da hab Ich am Anfang meiner Tierrechtszeit ab und zu vorbeigeschaut, hab aber bald gemerkt das das ein haufen Naiv-Radikale sind, aber bitte nicht Pauschalisieren, es gibt auch Tierrechtler die sich nicht von solchen Hirnverbrannten darstellen lassen wolln.

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