Freiheitsindex 2013: Verbotsbefürworter werden weniger

(diewelt) Für den „Freiheitsindex Deutschland“ ermittelt das Allensbacher Institut jährlich, was die Bundesbürger unabhängig von der Rechtslage verboten sehen möchten. Hierbei tauchen selbstverständlich auch gewaltdarstellende Videospiele auf, wobei die Bewertung der Zahlen schwer fällt. So ist von 2003 zu 2011 die Anzahl derjenigen, die sich ein Verbot von einschlägigen Filmen wünschen, mit 62 % gleich geblieben, während es bei Computerspielen im selben Zeitraum einen Anstieg um 5 %-Punkte auf 65 % gab. 2012 sank der Wert auf 51 %, wobei – zumindest nach den veröffentlichten Darstellungen – nicht mehr zwischen Filmen und Videospielen unterschieden wurde. So ist auch der für 2013 zu verzeichnende Rückgang auf 49 % mit Vorsicht zu genießen – nur nach Videospielen befragt, könnten die Zahlen anders aussehen.

    Aktuelle Zahlen

2 Gedanken zu “Freiheitsindex 2013: Verbotsbefürworter werden weniger

  1. In „The Sessions“ (2012) sagt der John-Hawkes-Charakter, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt wäre in dem Humor schon verboten ist. Wenn ich mir die Zahlen so durchlese glaub ich ihm fast –

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