Symbolfoto #9

(welt) Bei der Welt hat man zur Bebilderung eines Artikels über Internetsucht ein Agenturbild zu “Killerspielen” gewählt. In unsere Reihe “Symbolfotos” hat es der Artikel deswegen geschafft, weil das Bild – entgegen der Beschriftung – nicht “Killerspiele am Computer”, sondern einen Typen zeigt, wie er im Webbrowser ein Hintergrundbild von “Counter-Strike” betrachtet. Das Motiv ist bereits seit 2009 bekannt.

sf9

    (Dank an buzzti.)

12 Gedanken zu “Symbolfoto #9

  1. Wenigstens hat er Kopfhörer auf, damit man die Todesschreie nicht aus dem Kinderzimmer hört…

    Also ehrlich. Wie oft kann man dieses dämliche Bild (oder eines seiner Art) denn noch bringen?

    Gruß
    Aginor

  2. @Max UND unter XP *schauder*

    zu dem was drunter steht: Wenn ich zocke dann finde ich darin meistens Zeitvertreib und Ablenkung vom Alltag

    @maSu: traurig aber wahr

  3. Was habt Ihr den alle? Dieses Bild ist doch ein schönes Beispiel dafür, warum H. Schober die reale Welt nicht mehr von der fiktiven unterscheiden kann.

  4. Der Bericht liest sich wie eine Hochglanzwerbebroschüre des LWL-Universitätsklinikums Bochum.
    Ich darf starke Zweifel – wie immer in solchen Fällen – anmelden.
    Seit das Gesundheitswesen zum Geschäft geworden ist, sind alle Mittel recht.

  5. Das Foto ist lustig.
    Das ist sicher ein Zeitungsmensch, der vor den Computer gesetzt wurde… So, schön stillhalten….
    Ach, das mit dem Screenshot merkt doch keiner oder doch?
    Was hat den nun Couter-Strike mit Sucht zu tun.
    Genau genommen ist jedes Übertreiben einer Sache dann als Sucht zu werten.
    Wenn ich mir dann das Verhalten einiger Mitmenschen ansehe, wenn plötzlich das Fernsehbild weg ist. Ich glaube, die müssen alle zum Entzug……

  6. Die einzige Sucht die in Deutschland begrüßt und Gesellschaftlich wie Politisch gestützt wird ist die Arbeitssucht, ja das gibt es wirklich.

  7. Workaholism, ja die gibt es….
    Die Arbeitssucht kenne ich nur zu gut, liebe Mitmenschen, die auch am Sonntag oder an Feiertagen ihre Trennjäger nicht aus der Hand legen. Teilweise kann ich das Verhalten einiger Nachbarn schon als Anzeichen dieser Zwangserkrankung bezeichnen. Da kommt richtig Freude auf, wenn man im Garten entspannen möchte.

  8. Ich selbst bin, war auch einer jener Workaholics, Jahrelang jeden Monat zwischen 280 und 320 Stunden gearbeitet, heute ich es nicht mehr ganz so viel aber immer noch mehr wie es für die eigene Gesundheit und sozialen Kontakten gut sein kann. Das Problem ist aber auch das einem die Firma das indirekt aufgezwungen hat, ständige Verfügbarkeit wird vorausgesetzt, auch im Urlaub und an Freitagen und die Bezahlung ist auch eher schlecht was zu vielen Stunden zwingt und natürlich werden Vorwürfe gemacht wenn man mal nicht kann oder gar krank wird, wenn man mal nicht will oder kann gibt es danach auch schon mal Racheaktionen der Firma wo man dann all das machen darf was keiner machen möchte oder man bekommt Aufträge verpasst die einem ewig weit fahren lassen für Aufträge die sich nicht lohnen so das man an diesen Tagen eher Verlust macht als das man etwas verdient.

  9. Ich sehe Angestellte, die von ihrem Arbeitgeber wie Sklaven gejagt werden und ständig unter Druck stehen, eher nicht als Workaholics an. Es ist ja verständlich, dass der Arbeitnehmer versucht, die an ihn gestellten Vorgaben zu erfüllen.
    Jeder will ja Geld verdienen.
    Wenn ich mir die von mir oben beschrieben Nachbarn anschaue, da gibt es keinen Arbeitgeber, die schuften von sich aus. Und erkennen keine Grenze und keine Feiertagsruhe, es dröhnt und hämmert…..eben regelrechtes Suchtverhalten. (Lach)

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