gamescom 2016

Die gamescom ist nicht nur ein Highlight für Spieler, die sich für neue Titel interessieren:
Messen werden traditionell auch zum Austausch genutzt. Für den VDVC waren dieses Jahr Marc und Patrik vor Ort. Thematisch ging es vor allem um den Jugendmedienschutz – und ein wenig um E-Sport. Dank geht vor allem an Marc – er hat sehr umfangreiche Zusammenfassungen vom gamescom congress geschrieben.

Ein Gedanke zu “gamescom 2016

  1. Vielen Dank für die aufschlussreichen Berichte.
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    Ich nehme für mich mit:
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    – Auch 2016 versucht man – wie schon 2014 erwähnt – noch das Jugendschutzgesetz von 2003 der Realität von 2006 anzupassen, wobei wohl wieder ignorieren wird, dass im Internet auch “Nutzer” Inhalte erstellen und man von diesen nicht die selben Anforderungen einfordern kann, wie bei gewerblichen Anbietern (Ich meine damit nicht UGC, sondern z. B. Blogs). Zumindest hat man erkannt, dass er für die gewünschte Konvergenz von Telemedien und Datenträgern eine Grundgesetzänderung zur Kompetenz bedarf, die aber nicht absehbar ist.
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    – USK/Publisher (EA) haben echt absolut kein Verlangen, legal (bloß) indizierte Medien in Deutschland (online) zu verkaufen oder deren Nutzung hier zu ermöglichen.
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    – Ich habe immer noch Zweifel am VR-Hype: Soweit ich das verstehe, kann man sich dort immer noch nicht schnell bewegen, weil einem aufgrund der Eigenheiten der Technik (die sich offenbar auch nicht beheben lassen) schlicht übel wird. Deswegen setzten viele Spiele zur Bewegung auf ein sich irgendwohin teleportieren, da man sich dabei das Gehen spart. Abgesehen von Adventures sehe ich da keine kommerziell relevanten Spielgenres, die in VR umgesetzt werden könnten. Spiele, in denen sich der Nutzer nicht bewegt und z. B. nur rumballert – Dinge wie “Light gun Shooter” bei Arcadeautomaten sind in Deutschland ja eigentlich nicht mal mehr Nische sondern (abgesehen vom Moorhuhn) nicht existent. VR und demnach auch VR-Spiele dürfte auf dem Spielemarkt also kommerziell nur Erfolg haben, wenn man es schafft Spielegenres, die hier bisher allenfalls ein Nischendasein gefristet haben, zum kommerziellen Durchbruch zu verhelfen. Ich weiß nicht, ob das gelingt. Meine Befürchtung ist dabei, dass “normale” Shooter für VR-Tauglichkeit hinsichtlich der Bewegung zum rumteleportieren verkrüppelt werden könnten – schauerlich …

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