VDVC-Umfrage 2016 abgeschlossen

Traditionell endete mit dem vergangenen Jahr auch unsere jährliche Umfrage zu Nutzungsverhalten und Ansichten von Videospielern. Die Teilnahmezahlen sind zufriedenstellend, mit knapp 1300 aber etwas geringer als in den Vorjahren. Ein Grund für die abnehmenden Zahlen sehen wir darin, dass wir bisher immer mit der Veröffentlichung der Ergebnisse gewartet, bis wir komplett fertig waren: Das hat im vergangenen Jahr leider sehr lange gedauert. Um das in Zukunft zu vermeiden, werden wir dieses Mal in einigen Wochen einen ersten Zwischenstand veröffentlichen, der aber noch nicht alle Fragen umfassen wird.

Bereits fest stehen die Gewinner des Gewinnspiels zur Umfrage: Einkaufsgutscheine über je 50 Euro bekommen Muster Maxmann und Oliver Hochstatter. Gutscheine im Wert von je 20 Euro gehen an Kematu, Jim360, Peter Reilender, Tobias Klebinger und Gregor Ottmann freuen. Die Genannten wurden bereits per E-Mail benachrichtigt.

Update zur VDVC-Umfrage 2016

Während der ersten Hälfte der Laufzeit der diesjährigen VDVC-Jahresumfrage konnten wir bereits über 1000 Teilnehmer begrüßen. Auch einige Anmerkungen haben wir bekommen — und teilweise bereits berücksichtigt: So haben wir einen Zurück-Button eingeführt und einige kleinere Fehler behoben. Vielen Dank für eure Zeit und das konstruktive Feedback! Unten gibt es zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen an uns.

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gamescom 2016

Die gamescom ist nicht nur ein Highlight für Spieler, die sich für neue Titel interessieren:
Messen werden traditionell auch zum Austausch genutzt. Für den VDVC waren dieses Jahr Marc und Patrik vor Ort. Thematisch ging es vor allem um den Jugendmedienschutz – und ein wenig um E-Sport. Dank geht vor allem an Marc – er hat sehr umfangreiche Zusammenfassungen vom gamescom congress geschrieben.

gamescom 2016: Martin Lorber (EA) zum Jugendschutz

Vom EA-Jugendschutzbeauftragten Martin Lorber wollten wir etwas über die Sicht der Industrie auf den deutschen Jugendschutz erfahren. Unter anderem wird immer wieder kritisiert, dass sich Videospielanbieter in Killerspieldebatten bisher immer zurück gehalten haben. Lorber meint dazu, dass Akzeptanz durch die Anbieter generell nicht gefördert werden könne. Auch im Bereich der Forschung könne man maximal beobachten und nicht unterstützen, da sonst der Anschein gekaufter Ergebnisse im Raum stünde. Auf die Evaluation möglicher Risiken neuer Märkte (z.B. bei VR), sollte nach einem Investment eine Gefährdung vermutet werden, ging er nicht ein. Für die Einschätzung von Risiken auf Jugendliche sei die USK zuständig und sie besitze die Mittel und die Kompetenz.

Bei Jugendgefährdung bestehe überdies ein gesellschaftlicher Lernprozess. Dass der Gesetzgeber das erkannt habe, zeige schon die Möglichkeit der (z.T. automatischen) De-Indizierung. Etwas, das vor zwanzig Jahren bedrohlich wirkte, ist es heute nicht mehr unbedingt. Er sieht den Fall von Dead Space als besonderen Meilenstein und erinnert sich gern an die überraschende Freigabe. In diesem Sinne sieht EA auch keinen Handlungsbedarf für eine Altersverifikation: Jugendgefährdende Spiele gibt es im Portfolio faktisch nicht (mehr). In der näheren Vergangenheit habe es keine Probleme mehr gegeben, die anvisierten Freigaben auch zu erhalten.