„Duke Nukem“ wird nicht in Deutschland erscheinen

(Chip) Bei Chip Online wurde bekannt gegeben, dass bei der Altersfreigabe von „Duke Nukem Forever“ wieder zurückgerudert wurde. Anfänglich wurde dem Shooter seitens der „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK) eine Freigabe „ab 18“ in Aussicht gestellt, jedoch hatten sich besorgte Eltern, Pädagogen und Medienforscher in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt. Den geäußerten Bedenken wurde nun mit einer Intervention in letzter Sekunde entsprochen.

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Kolumne: Pixel sind auch nur Menschen

(Gamersunity) Und wieder eine neue Kolumne von mir, inspiriert durch ein Zitat vom AAW.

„Ein Punkt, der in der „Killerspiel“-Debatte oft angeschnitten wird, ist das schiere Unverständnis, wie man denn da am Bildschirm „Menschen töten kann“. Normalerweise argumentieren wir Spieler damit, dass wir nie auf die Idee kommen würden, unseren virtuellen Gegnern irgendeine Form von Menschlichkeit zuzugestehen und somit auch keine Hemmungen haben, den digitalen Abzug zu drücken, immerhin ist es “nur ein Spiel”. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass es immer mehr Spiele gibt, die darauf bauen, dass die Charaktere „menschlicher“ werden. Schätze es wird Zeit, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.“

Zur Kolumne

Sonderkommando Revolt – der KZ-Shooter – Update

(Kotaku) Jetzt, da uns die Veröffentlichung von 1378 (km) kurz bevor steht, kommt man nicht drum herum über das Für und Wieder von „Serious Games“ nachzudenken. Doch gerade wenn man glaubt das Medium unternimmt einen Schritt in die richtige Richtung steht man sprachlos vor dem nächsten Action-Spiel das anscheinend Geschichte verarbeiten will: Ein israelischer Modder entwickelte auf Basis des in Deutschland beschlagnahmten Wolfenstein 3D das Spiel Sonderkommando Revolt, in dem der Spieler in der Rolle eines Gefangen im Vernichtungslager Auschwitz übernimmt und sich durch Horden von Pixel-Nazis schießt.

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„We are not Toymakers“

(The Escapist) In der Show Extra Credits reden James Portnow, Daniel Floyd und Allison Theus, die alle schon diverse Jobs in der Videospielindustrie hatten, über das Medium und wie man es verbessern kann. In der 10-minütigen Episode „Facing Controversy“ widmen sie sich dem Thema wie die (US-)Videospiel-Industrie mit Druck aus der Öffentlichkeit umgeht, am Beispiel des kontroversen Projekts Six Day of Fallujah, wie das Projekt begann und woran es scheiterte. Es geht darum was Videospiele leisten können und was sich ändern muss, damit sie als Medium und Kunstform erstgenommen werden.

Zum Video

Regine Pfeiffer äußert sich zu FrauTV Kritik

(Windmühlen? Zum Angriff!!!) Ein paar von euch haben möglicherweise meinen Kommentar zur Frau TV Sendung „Eine tote Frau bringt 100 Punkte“ gelesen, entweder in meinem Blog oder auch auf Gamersunity.de. Ich habe den Link zu meinem Artikel außerdem direkt an Frau Pfeiffer persönlich weitergeleitet und sie hat mir bereits darauf geantwortet. Sie betont, dass der Textbeitrag ein wichtiger Bestandteil der Sendung ist und nicht ignoriert werden darf. Des Weiteren spricht sie davon, dass sie auch schon von einer jungen Frau eine E-mail zur Sendung erhalten hat. Ein Gefühl sagt mir, dass diese sich auch bereits hier an den Kommentaren beteiligt hat.

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Lesehinweis: The Fallacy of the Fanboy

(Escapist) Wieder einmal gibt es im Escapist Magazine einen interessanten Artikel über Videospiele und die Spieler selbst. In The Fallacy of the Fanboy spricht Autor Matt Meyers über die Debatte um den kulturellen Wert des Mediums und die Rolle der Spieler in dieser.

„Gamers adopt a business-as-usual attitude when confronting critics, refusing to acknowledge the obvious PR problem. Said in another way, if we worked to educate people about games, could the Jack Thompsons of the world rise to such prominence within the mainstream? Instead of trying to reflect, organize, and systemize our theories on the boundaries and purpose of videogames, most would rather be left alone to their pregame lobbies and boss battles. Instead of trying to put a controller into the hands of every misinformed individual, gamers scorn them for their ignorance.“

Auch wenn die Situation hierzulande angesichts diverser Aussagen vom AAW etwas anders ist als in Amerika, kann ich den Artikel trotzdem nur weiter empfehlen.

The Fallacy of the Fanboy

Modern Warfare 2: Steam sperrt unzensierte Fassung

(Schnittberichte) Besitzer von ausländischen Versionen von Call of Duty: Modern Warfare 2 haben eine böse Überraschung erlebt. Steam verweigert die Aktivierung der unzensierten Version des Shooters und schließt sich so der PC-Version von Saints Row 2 an, als Spiel welches legal nicht mehr in Deutschland gespielt werden kann. Activision bietet deutschen Kunden an, ihre nun unbrauchbaren Spiele mit der zensierten Fassung des Spiels zu ersetzen.

In der berüchtigten „No Russian“-Mission, in der man mit einer Gruppe von russischen Terroristen ein Massaker an einem Flughafen anrichtet, war es in der deutschen Fassung von MW2 nicht möglich auf Zivilisten zu schießen, da die Mission sonst als gescheitert gilt.

AAW nimmt Stellung zum offenen Brief (Update)

(AAW) Hardy Schober, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Winnenden, hat in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung Stellung zu der Kritik von VDVC und Pirate Gaming genommen. Diese bemängelten in einem offenen Brief die neuerliche Verbotsforderung des Aktionsbündnisses und verurteilten die von Gamern als beleidigend empfundene Verunglimpfung ihres Mediums.

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Naughty Bear, Anleitung zum Amoklauf

(20 Minuten) Seit Postal ist bekannt, dass Satire in Videospielen gerne mal missverstanden wird und für so manche Schlagzeile sorgen kann. Ein Beispiel dafür ist wohl auch das im Juni diesen Jahres für PS3 und Xbox 360 erschienene Naughty Bear, dessen Protagonist ein Teddybär auf Rachefeldzug ist.
Auf einer von Stofftieren bevölkerten Märcheninsel findet eine Geburtstagsparty statt, zu der jeder eingeladen wurde, außer der von allen gemobbte Naughty Bear. Dieser beschließt kurzerhand sich seiner verhassten Bärenbrüder zu entledigen und geht dabei nicht gerade zimperlich zu Werke, Watte fetzt in Massen und fast alles auf der Märcheninsel lässt sich als Liquidationsmaschine verwenden.

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Der VDVC übt in einem offenen Brief Kritik am AAW

(VDVC,Pirate Gaming) In einem offenen Brief kritisieren der VDVC und Pirate Gaming die Verbotsforderungen des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. Diese seien in ihrer Art unsachlich und beleidigend und würden von den wirklichen Problemen ablenken. Auch würde das Streben nach einem Komplettverbot des „Genres“ die Fronten zwischen Spielern und Kritikern nur verhärten und viele junge Menschen unnötig kriminalisieren.
Des Weiteren sprach man sich aber für einen gemeinsamen, sachlichen Dialog aus, in dem man sich nicht als Gegner gegenüber stehen, sondern gemeinsam überlegen wolle, wie man die Schulen und schließlich die Gesellschaft zu einem friedlicheren Ort machen könne.

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