Programmhinweis (Update)

(zdf.de)

    „Killerspiele! Der Streit eskaliert“ (Teil 2/3), zdf.info – 13.05.2016, 11:10 Uhr.

    Der zweite Teil der Doku-Reihe des WASD-Herausgebers Christian Schiffer zur Geschichte der First-Person-Shooter.

    Stream Teil 1/3, „Killerspiele: Der Streit beginnt“ (20:00 bis 6:00 Uhr)
    Stream Teil 2/3, „Killerspiele: Der Streit eskaliert“ (20:00 bis 6:00 Uhr)

Update:

Christian Schiffer beantwortet Fragen bei reddit.com.

Programmhinweis

(zdf.info)

    Killerspiele! Der Streit beginnt“ (Teil 1/3), zdf.info – 06.02.2016, 23:10 Uhr.

    Beitrag vom WASD-Herausgeber Christian Schiffer, der u. a. bei wired.de, buffed.de, zeit.de und spiegel.de thematisiert wird. Hinweis am Rande: Bei der Zeit wird die erste Verwendung des Begriffs der „Killerspiele“ auf den 20.12.1993 datiert. Wir haben den Begriff „Video-Killerspiele“ schon bei einem Artikel vom 24.12.1982 gefunden – bei der Zeit. Bei wired.de wird der Gebrauch des Begriffs „Killerspiel“ im Beitrag kritisiert, während bei SPON der Leser darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass der Begriff „auch in einigen älteren Artikeln von Spiegel und Spiegel Online verwendet wurde“.

    Zum Stream (Vorab – aber erst ab 20:00 Uhr – verfügbar.)

stigma-videospiele.de

HL2-menschenwuerde

Seit dem 19. Dezember 2007 verfolgte stigma-videospiele.de die gesellschaftliche Debatte über „Killerspiele“, die stellenweise durchaus emotional geführt wurde – wenig verwunderlich, wo sich manche Politiker und Journalisten mit polemischen Passagen gegenseitig zu überbieten suchten. So wurden Parallelen zwischen First-Person-Shootern und Kinderpornographie gezogen und der Anschein erweckt, als ob das Vergewaltigen von Frauen ein übliches Feature gängiger „Killerspiele“ sei. Höhepunkt der Debatte dürfte jedoch die Forderung der Innenminister von Niedersachsen und Bayern gewesen sein, das Verbreitungs- auf ein Nutzungsverbot auszuweiten – es hätten bei Gamern Razzien durchgeführt und diese inhaftiert werden sollen. Eine Perspektive, der sich die GameStar 2007 in der Redaktionsfolge „Die Spielejäger“ widmete. Weiterlesen

VDVC-Umfrage 2014 – Wie ticken Deutschlands Gamer?

Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) führt – unterstützt von der Steam-Gruppe „for UNCUT!“ und stigma-videospiele.de – auch dieses Jahr eine Umfrage durch, um das Spielerverhalten und die Interessen der Nutzer in Erfahrung zu bringen. Die Teilnahme ist bis Ende Dezember möglich.

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VDVC-Umfrage 2014

(vdvc) Der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) befragt auch 2014 Gamer zu ihrer Videospielnutzung: Es soll unter anderem zu den Themen Monetarisierung, DRM, Datenschutz, Zensur und – aus aktuellem Anlass – Sexismus die Einstellung der Spielergemeinde in Erfahrung gebracht werden. Weiter wird – abweichend von den üblichen Verkaufscharts – versucht nicht nur das Kauf-, sondern auch das Spielverhalten der Teilnehmer zu untersuchen, was in anderen Befragungen oft unbedacht gleichgesetzt wird. Die Umfrage läuft vom 1. bis zum 31. Dezember 2014 – unter den Teilnehmern werden 2 Einkaufsgutscheine über je 50,00 € und 5 Einkaufsgutscheine über je 20,00 € verlost. Unterstützt wird die Umfrage von der Steam-Gruppe „for UNCUT!“ und stigma-videospiele.de.

    Zur Umfrage
    Ergebnisse der letzten Umfrage

Verbot von „Killerspielen“ in der Schweiz abgewendet? (Update)

(parlament.ch) Die „Vereinigung gegen mediale Gewalt“ (VGMG) unternahm 2011 den Versuch, „Killerspiele“ in der Schweiz zu verbieten. Als durchgesetzt wurde, dass Häftlinge in schweizer Gefängnissen kein Zugang zu Horrorvideos und „Killerspielen“ gewährt wird, sollten allgemein Spiele verboten werden, „in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen“. Nachdem der Vorstoß zunächst sistiert wurde, lehnte der Ständerat ihn am 23.09.2014 ab. Nun geht die Initiative noch an den Nationalrat, dessen mit der Vorprüfung befasste Kommission am 31.10.2014 einstimmig beantragt hat, „der Standesinitiative keine Folge zu geben“.

    Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur vom 30. Oktober 2014 (pdf).

Update:

GameRights weist darauf hin, dass in der Schweiz noch vier weitere Verbotsinitiativen in der Pipeline sind.