Als Dysphemismus verselbstständigt #3

(rtl.de) Wie wir schon 2013 und 2016 schrieben hat der Scheinanglizismus „Ego-Shooter“, mit dem – anknüpfend an die Kameraperspektive – hierzulande das Genre der „First Person Shooter“ bezeichnet wird, eine erstaunliche Karriere hingelegt: Er wird nicht mehr auf das Genre bezogen, sondern abseits von Videospielen verwendet, um eine rücksichtslose Haltung von Personen zu beschreiben. Jüngstes Beispiel:

„Wer wird zum Teamplayer, wer zum Ego-Shooter, wer überwindet seine Ängste, wer wird der neue Dauerpatient von Dr. Bob und wer wird 2017 König oder Königin des Dschungels?“

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(Dank an amegas.)