Zensur-Jahresrückblick 2016

Der VDVC erfasst jährlich, in welchem Umfang in Deutschland Videospiele, die sich an ein erwachsenes Publikum richten, aufgrund enthaltener Gewaltdarstellungen nicht oder nur nach Änderungen offen verkauft werden dürfen. Auch für das Jahr 2016 haben wir die durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) durchgeführten Entscheidungen, die durch den ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden (OLJB) erfolgten USK-Kennzeichnungen sowie die uns anderweitig bekannt gewordenen Videospiele berücksichtigt. Da es kein allgemeines Register für veröffentlichte Videospiele gibt, sind wir hier auch auf eure Mithilfe angewiesen: Sofern ihr 2016 veröffentlichte Videospiele kennt, die – aufgrund von enthaltenen Gewaltdarstellungen – mindestens eine USK-Kennzeichnung „ab 18“ verdienen würden, würden wir euch bitten, uns auf diese hier in den Kommentaren oder im VDVC-Forum hinzuweisen.

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Schema zur Rechtslage

Die Gesetze, die den Umgang mit gewaltdarstellenden Videospielen regeln, sind „historisch gewachsen“ – mit anderen Worten: Es ist ein beinahe unüberschaubares Chaos mit unterschiedlichen Systematiken und Maßstäben, in dem es zu widersprüchlichen Regelungen und anderen Absonderlichkeiten kommt. Von daher verwundert es nicht, wenn der eine oder andere sich hier nicht mehr zurechtfindet. Um einen groben Überblick zu bieten, hat der VDVC ein „Vereinfachtes Schema für die wegen Gewaltdarstellungen in Videospielen geltenden Restriktionen in Deutschland“ erstellt. Der Punkt der Vereinfachung ist hier tatsächlich ernst gemeint – die Unterscheidung, ob es ein bestimmtes Verhalten bloß gesetzeswidrig, ordnungswidrig oder eine Straftat ist und unter Umständen zum Einschreiten einer Medienaufsicht führen kann, konnte hier nicht immer dargestellt werden – das Schema soll und kann eine Rechtsberatung nicht ersetzen.

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USK kann jetzt auch „online“

(usk.de) Zum ersten Oktober ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft getreten, in dem die Bundesländer für das Internet regeln, welche Inhalte wem unter welchen Voraussetzungen (nicht) zugänglich gemacht werden dürfen. Das leitende Motiv war offenbar die Schaffung einer Konvergenz zwischen dem Offline- und Onlinebereich: Altersstufen und Regelungen sollten einander angeglichen werden.

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ZeSta 2014: Eine Zensur findet nicht statt? (Update)

In einer Zensurstatistik, kurz „ZeSta“, fasst der VDVC jährlich zusammen, welche Videospiele in Deutschland aufgrund von Gewaltdarstellungen nicht oder nur in einer entschärften Version veröffentlicht werden durften. Erfasst ist ein Zeitraum von 11 Jahren, in dem 600 Videospiele für ein erwachsenes Publikum veröffentlicht wurden. Diese haben, wenn überhaupt, eine Altersfreigabe „ab 18“ erhalten. Andere wurden gar nicht erst zur Prüfung vorgelegt, sind indiziert oder gar beschlagnahmt. Die einzelne Titel sind dem Jahr zugeordnet, für das der frühste Veröffentlichungstermin ermittelt werden kann – auf den Release in Deutschland kann nicht abgestellt werden, da die BPjM und Gerichte auch solche Titel prüfen können, die offiziell nur im Ausland erschienen sind. Weiterlesen

USK: Aufbruch in eine neue Welt

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat Donnerstag nicht nur ihr 20 Jähriges Bestehen gefeiert, sondern sich auch Gedanken über ihre Zukunft gemacht. Obwohl Spielegegner nicht geladen waren, fielen die Podien durchaus selbstkritisch aus: Die aktuelle Novellierung des JMStV stelle den Versuch da, den gesetzlichen Jugendmedienschutz von 2003 der Realität von 2006 anzupassen – der eigenen Bescheidenheit geschuldet wurde diese Zielsetzung als „erster Schritt“ verteidigt.

Kampf um die Zukunft

So einig, wie über die erfolgreiche Arbeit der USK in der Vergangenheit, waren sich die Redner auch über die Herausforderungen der Zukunft. Angesichts der heute schon absehbaren Entwicklungen herrscht Konsens darüber, dass der Vertrieb von Videospielen auf Datenträgern an Bedeutung verlieren wird. Die USK möchte dieses Schicksal „Ihres“ Mediums nicht teilen und daher zukünftig auch verstärkt im Bereich der online angebotenen Videospiele – dem der Telemedien – tätig werden. Hierfür gibt es eine bereite Rückendeckung seitens der Politik. Mit Hinweis auf den Koalitionsvertrag führte Staatssekretärin Marks für das Bundesfamilienministerium aus, dass für Telemedien ein Bedarf an „Erfahrungen, Ressourcen und Sachverstand“ der USK bestehe. Es sei erwünscht, dass sie ihre Kompetenzen auch in diesem Bereich weiter einbringe. In diesem Zusammenhang ist die bei der Novelle des JMStV vorgesehene Regelung zu sehen, wonach es Anbietern von Telemedien zukünftig möglich sein soll, auch ausschließlich online vertriebene Inhalte der USK zu Prüfung vorzulegen. Dieses Vorhaben wird von der FSM in einer Stellungnahme kritisiert, da die Kompetenzen der für den Offlinebereich zuständigen Institutionen einseitig in den Onlinebereich erweitert wird: Die Neuregelung führe „zu einer Schieflage bei den Kompetenzen – ganz zu schweigen von der Frage, ob diese Systemvermischung formaljuristisch möglich ist“.

IARC

Bereits jetzt agiert die USK mit der Beteiligung an der International Age Rating Coalition (IARC) im rechtsfreien Raum, wobei Felix Falk (Geschäftsführer der USK) sich wünscht, dass die Politik Regelungen für die gesetzliche Anerkennung des bei der Veranstaltung erstmals öffentlich vorgestellten Projektes schafft. Hintergrund ist eine Kooperation der weltweit für die Einstufung von Medien zuständigen Institutionen. Beteiligt sind somit u.a. die amerikanische ESRB, die europäische PEGI und die brasilianische ClassInd. Seit Anfang des Jahres läuft zur Erprobung der IARC ein Pilotprojekt im Marketplace von Firefox, in dessen Rahmen bereits mehrere Hundert Angebote eingestuft wurden. Das besondere hierbei ist, dass keine starren Altersfreigaben vergeben werden, sondern die angezeigten Kennzeichnungen Ergebnis eines Algorithmus sind: Auf Basis eines von den Entwicklern ausgefüllten Fragebogens werden unter anderem USK- und PEGI-Kennzeichnungen generiert, die – infolge kultureller Unterschiede bei der Bewertung von Aspekten wie Gewaltdarstellung, Glückspiel und Drogen – durchaus unterschiedlich ausfallen können. Die USK bleibt dennoch „Herr des Verfahrens“, da sie die Möglichkeit hat nach Hinweisen oder Stichproben die Kennzeichnungen anzupassen. Microsoft, Sony und Nintendo haben sich bereit erklärt, IARC bei ihren Angeboten zu brücksichtigen, bei Plattformen wie Facebook sei man zuversichtlich, die Verantwortlichen ebenfalls überzeugen zu können – so Falk. Auch Kritiker, die automatisierten Verfahren gegenüber bisher recht reserviert waren, können sich ein solches Verfahren offenbar vorstellen. So teilte Siegfried Schneider (KJM) mit, dass selbst Pfeiffer das Projekt abgesegnet habe. Darüber, was mit Angeboten geschehen soll, die nach deutschen Recht auch nicht „ab 18“ gekennzeichnet werden könnten, wurde leider nichts mitgeteilt.

Das für Sie unzuständige Ministerium

Tatsächtlich zeigt sich auch an anderer Stelle, dass sich die Verantwortlichen einer Absurdität des deutschen Jugendschutzes offenbar nicht bewusst sind: Da jugendgefährdenden Videospielen – anders als entwicklungsbeeinträchtigenden – auch die Kennzeichung „ab 18“ verwehrt bleibt und solche ohne regelmäßig nicht veröffentlicht werden, sind auch Volljährige vom deutschen Jugendschutz betroffen. Dies gilt auch dann, wenn wegen des Jugendschutzes das Angebot eigener Entwicklungen erschwert, oder die Inanspruchnahme von Angeboten nur nach der Überwindung von Zugangsschranken möglich ist. Volljährige Gamer tauchen bei den Plänen der Verantwortlichen jedoch nicht auf – weder als Betroffene, noch als Partner. So wirbt Marks für eine gemeinsame Novellierung von JuSchG und JMStV – meint damit aber bloß die Einbeziehung der Industrie – und sieht allein die Interessen von Kindern und Jugendlichen betroffen an. Auch die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Aufgabe des Jugendschutzes wird – wie ein Blick in den Beirat der USK zeigt – als Angelegenheit von Politik, Industrie und Religionsgemeinschaften verstanden. Eine Partizipation der Spieler ist nicht vorgesehen. Unfreiwillig bringt Marks die Lage mit der Aussage auf den Punkt, dass es den meisten der Anwesenden um den Schutz von Jugendlichen gehe. Diese stellen jedoch eine Minderheit der vom Jugendschutz betroffenen Personen dar – das durchschnittliche Alter der deutschen Gamer beträgt ca. 35 Jahre. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass nicht nur der Jugendschutz, sondern auch die Informationsfreiheit der Rezipienten Verfassungsrang hat.

The Next Level

Darüber, wie ein zukunftstauglicher Jugendmedienschutz in Deutschland aussehen könnte, gab es verschiedene Auffassungen: Während Marks in ihrer Rede nahe legte, sich von der unverständlichen Differenzierung zwischen Offline- und Onlinebereich zu verabschieden, möchte sich Regina Käseberg (Familienministerium Rheinland-Pfalz) von den historisch gewachsenen Strukturen nicht vorschnell verabschieden, sondern zunächst die Schnittstellen optimieren. Gleiches gilt für Dr. Maximillian Schenk (BIU), der selbst eine völlige Neukonzipierung nur unter Berücksichtigung der derzeitigen Kompetenzen von Bund- und Ländern vornehmen möchte – diese zu Ändern erscheint offenbar nicht vorstellbar. Allgegenwärtig war somit der Begriff der „Konvergenz“, die zwischen Einstufungen im Online- und Offlinebereich hergestellt werden soll. Während schon nach dem bisherigen JMStV auch im Onlinebereich nach dem JuSchG vergebene Kennzeichnungen zu berücksichtigen sind, fehlt im JuSchG bisher eine entsprechende Regelung für die Fortgeltung von Einstufungen nach dem JMStV für den Offlinebereich. Eine entsprechende Regelung könnte nun im Rahmen der Novelle des JuSchG berücksichtigt werden.

Kultur als Verkehr

Der unterhaltsamste Moment des Abends war die Diskussion mit Dorothee Bär, die sich in der neuen Regierung für die digitale Infrastruktur verantwortlich zeichnet. Ebenso souverän, wie sie die unpassende Frage des Moderators – welche Person sie sich vorstellt zu erschießen, wenn sie in einem Ego-Shooter fraggt (Antwort „niemanden“) – beantwortete, gelang es ihr eine Antwort auf die Frage nach der Perspektive des Deutschen Computerspielpreises zu vermeiden. Allein bei der Erklärung, weshalb die Abgabe des Deutschen Computerspielpreises an das Verkehrsministerium kein katastrophaler Vorgang sei, vermochte sie Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat nicht zu überzeugen. Zimmermann konstatierte, dass die Abgabe „kulturpolitisch ein Rückschritt“ sei und ließ sich auch nicht von dem Versuch Bärs irritieren, eine kulturelle Kompetenz des Verkehrsministeriums daraus abzuleiten, dass dieses mit Projekten zur Verkehrserziehung Berührungspunkte zur Pädagogik aufweise. Zu Beginn trug Bär noch mit der Bemerkung zur allgemeinen Erheiterung bei, dass sie froh sei, sich an diesem Abend nicht mit der Realisierung der PKW-Maut befassen zu müssen: Mittlerweile könnte ihr die Herleitung der kulturellen Kompetenz des Verkehrsministeriums als die ambitioniertere Aufgabe erscheinen.

Anlässlich der Jubiläums bietet die USK unter 20jahre.usk.de eine Festschrift und ein Quiz an. Weiter wird es am 13.06.2014 anlässlich eines Tages der offenen Tür unter anderem möglich sein, einen Blick in das Archiv der USK zu werfen – eines der größten Videospielarchive weltweit.

Weblinks

USK: Aufbruch in eine neue Welt

(vdvc) Am Donnerstag hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ihr 20 Jähriges Bestehen gefeiert. Ich war für den VDVC vor Ort und habe einen Beitrag über die Veranstaltung verfasst. Schwerpunkt der Podien war insbesondere die Zukunft der Einrichtung, die zunehmend im Onlinebereich gesehen wird. Der Text ist im VDVC-Blog verfügbar:

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Petition für Übernahme der PEGI nach Deutschland

PEGI und USK erteilen Altersfreigaben (unten links im Bild)

Auf dem Server des Deutschen Bundestages läuft zur Zeit eine Petition, welche die Altersfreigaben der PEGI auch in Deutschland verbindlich machen will. So verständlich die Motivation des Initiators ist, übersieht er leider einige wichtige Zusammenhänge. Insgesamt scheinen Text und Forderung leider wenig ausgereift.

Domenico Gentner, der die Petition eingereicht hat, wünscht sich offenbar vor allem, dass Videospiele für Erwachsene zukünftig nicht mehr zensiert werden müssen. Sein Text enthält unter anderem die Forderung, „dass der Bundestag [die] Notwendigkeit der Zensur von Spielen in Deutschland aufheb[t]“. Wie auch im Forum zur Petition schon oft angemerkt wurde, kann man dieses Problem allerdings nicht durch die Einführung der PEGI in Deutschland lösen. Zudem gibt es einige Problematische Forderungen. (Daher befürworten wir diese Petition ausdrücklich nicht.)

Die Petition sieht vor, dass die USK (Wiki) nur noch „als letzte Instanz auf Fälle prüfen [soll,] in denen die Gewaltdarstellung zu weit geht und gegen geltende Gesetze verstößt“. Somit wird zum einen eine Abschaffung der Zensur gefordert, zum anderen aber eine Umwandelung der USK in eine Indizierungsbehörde (Wiki). Die USK soll also künftig Dinge zensieren, die „zu weit gehen“. Momentan macht das die BPjM, und das ist wohl auch der Grund, aus dem diese Petition überhaupt gestartet wurde. Denn in Wirklichkeit ist nicht die USK dafür verantwortlich, dass gewisse Medien nicht im Händlerregal stehen, sondern eben die BPjM. Hieran würde eine Einführung der PEGI (Wiki) nichts ändern. Unter anderem sieht man das daran, dass in der Schweiz seit längerem (trotz des PEGI-Systems) an einem Verbot von „Killergames“ gearbeitet wird.

Weiterhin wird angeregt, Videospiele für Erwachsene in Schmuddelecken („Abgetrennte Bereiche (…) ähnlich wie bei pornographischem Inhalt“) zu verbannen. Solche Bereiche in Geschäften einzurichten, wäre auch heute schon möglich, doch wird aus gutem Grund davon abgesehen. Damit ergäbe sich nämlich eine deutlich schlimmere Situation als momentan. Heute dürfen nur „jugendgefährdende Medien“ nicht in den Regalen liegen, womit sehr viele Titel (alle mit USK18-Symbol) weiterhin normal erhältlich sind. Eine Umsetzung dieses Vorschlags würde also den Druck auf Hersteller erhöhen, Titel für eine einer Freigabe ab 16 zu kürzen. Gleichzeitig würde der Reiz für Kinder erhöht, an die nun mit einem fast mystischen Prädikat versehenen Erwachsenenspiele zu gelangen.

Die Petition möchte, dass eine (zentrale?) Stelle zur Altersprüfung im Internet angelegt wird. Das allerdings wäre eine Aufgabe für die Anbieter selbst, die schon jetzt zum Beispiel das Postident-Verfahren verwenden können. Selbst eine Identifikation mit dem (unsicheren) elektronischen Personalausweis wäre besser als eine zentrale Behörde, die womöglich über das Spielverhalten aller Erwachsenen informiert würde. Initiativen in diese Richtung gibt es bereits (auch an richtiger Stelle), so möchte zum Beispiel eine Steamgruppe (Diese hat unsere Unterstützung.) die eine Möglichkeit zum Altersnachweis erreichen.

Zuletzt ändert eine Einführung der PEGI in Deutschland nichts am Problem der Indizierung. Auch mit PEGI-Aufkleber würden jugendgefährdende Medien weiterhin von der BPjM aus dem Verkehr gezogen oder gar gerichtlich beschlagnahmt. Da niemand vor einem Urteil wissen kann, ob ein Spiel nach Ansicht eines Gerichts Gewalt verharmlost (und somit illegal ist) oder nicht, würden Händler zunehmend auch solche Spiele mit einem Logo aus dem Sortiment verbannen (müssen). Leider kann nur eine Freigabe durch die USK formal ausschließen, dass man für den Verkauf von Videospielen bestraft wird. Daran kann auch die PEGI nichts ändern.

Nichtsdestotrotz hat das PEGI-System Vorteile, die nicht verschwiegen werden sollten. Erstens ist das PEGI-System in ganz Europa verbreitet. Somit wird das Risiko mehrfacher Schnitte (weniger Gewalt für Deutschland, weniger Schimpfwörter und Alkohol für den Rest Europas) reduziert. Zudem gibt es bei der PEGI einen klar definierten Kriterienkatalog, anhand dessen sich die Hersteller selber die Freigabe ausrechnen können. Somit kann ein Programm schon vor der Fertigstellung auf eine bestimmte Freigabe getrimmt werden. Für die Hersteller ist also das PEGI-System sicherlich von Vorteil. Zudem kann die Politik auf die PEGI weniger Einfluss nehmen. Ob die Bewertung des Gesamteindrucks oder aber ein Katalog mit Einzelkriterien für den Spieler sinnvoller ist, soll aber jeder für sich selbst entscheiden.